Im Dezember 2003 wurde das Entgeltrahmenabkommen für die Metall- und Elektroindustrie in NRW unterzeichnet. Es bewirkt die Aufhebung der Trennung zwischen Arbeitern und Angestellten. Statt dessen wird ein einheitliches System von Kriterien zur Ermittlung des Entgelts eingeführt. 14 Entgeltgruppen sollen zukünftig durch ein differenziertes Punktebewertungsverfahren die Neueinstufung aller Beschäftigten ermöglichen. Anläßlich der Bevorstehenden era-Einführung in den betreffenden Betrieben hatte die IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg zur Auftaktveranstaltung in die Schützenhalle Hüsten eingeladen.
„Nachdem wir schon das Jahr 2004 mit einem leichten Mitgliederplus abschließen konnten, freuen wir uns über den weiteren Mitgliederzulauf seit Beginn des Jahres 2005“, so Wolfgang Werth, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Arnsberg zur derzeitigen Mitgliederentwicklung.
Von Jahresbeginn bis zum heutigen Tage konnte die IG Metall Arnsberg bereits 312 neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Das ist zu Beginn eines neuen Jahres ein Spitzenwert für die Arnsberger Metaller.
Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Tatsache, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den hiesigen Betrieben merken, dass Tarifpolitik nicht mehr auf der Titelseite der Tageszeitungen stattfindet oder in den Hauptnachrichtensendungen darüber berichtet wird, sondern Tarifpolitik mittlerweile konkret in jedem Betrieb fühlbar geworden ist. Sei es die Auseinandersetzung mit dem Verlangen des Arbeitgebers im Betrieb länger umsonst zu arbeiten oder die Tarifbindung im Betrieb wieder herzustellen, weil der Arbeitgeber die Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband gekündigt hat.
„Dann stellen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr schnell fest, dass man Tarifverträge nicht bei Aldi und im Penny-Markt kaufen kann und die Rechtsschutzversicherung keine Tarifverhandlungen führt“, so Werth abschließend.
Die IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg ist in ihrem Organisationsbereich zuständig für die Städte Arnsberg, Sundern, Meschede, Warstein, Schmallenberg und die Gemeinden Eslohe und Bestwig.
Neues Entgeltrahmenabkommen
Mit der Unterzeichnung des neuen Entgeltrahmen-Abkommens am 18. Dezember 2003 (ERA) haben sich der Arbeitgeberverband METALL NRW und die IG Metall von einer mehr als hundertjährigen Tradition verabschiedet. Für die Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Metall- und Elektro-Industrie wird es die herkömmliche Zweiklasseneinteilung in Gehalt für Angestellte und Lohn für Arbeiter nicht mehr geben. Künftig erhalten die Arbeitnehmer ein nach einheitlichen Kriterien ermitteltes Entgelt. Dabei spielen bei der Bewertung der Tätigkeiten neben dem fachlichen Können nun auch der Handlungs- und Entscheidungsspielraum sowie Kooperation und Kommunikation eine größere Rolle.
Dr. Luitwin Mallmann, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes: „Die Arbeitswelt hat sich in unserer Region in den vergangenen Jahrzehnten in einem Maße gewandelt, dass die bisherige unterschiedliche Bezahlung der Mitarbeiter nicht mehr begründbar ist. Außerdem ist es nach unserem Verständnis richtig, wenn Arbeiter und Angestellte für gleichwertige Tätigkeiten auch die gleiche Entlohnung erhalten.“
Nachdem die in Bestwig ansässige Firma M. Busch GmbH & Co. KG als Pilotbetrieb ERA bereits zum 1. Januar 2005 für alle Beschäftigten eingeführt hat, fällt der Startschuss für die flächendeckende betriebliche Umsetzung im Verbandsgebiet am
1. März 2005. Bis zum Jahr 2010 müssen dann alle tarifgebundenen Mitgliedsfirmen des Unternehmensverbandes ERA eingeführt haben.
Mallmann: „In vielen Unternehmen laufen die Vorbereitungen schon jetzt auf Hochtouren. Wir rechnen damit, dass jeder sechste Mitgliedsbetrieb ERA in den nächsten zwölf Monaten einführt und die Masse dann im Jahr 2006 folgt. Bei der Einführung des neuen komplexen Entgeltsystems werden die Unternehmen direkt durch die beiden Verbandsingenieure unterstützt. Unter deren Leitung stehen auch
die beiden Arbeitskreise ERA beim Unternehmensverband, an denen fast alle tarifgebundenen Unternehmen teilnehmen, um sich gemeinsam auf die ERA-Einführung vorzubereiten.
Zuversichtlich zeigte sich Mallmann, dass nach ersten Erfahrungen die im Tarifvertrag vorgesehene Kostenneutralität für die Arbeitgeber offensichtlich gewährleistet werden kann. Allerdings werde es bei der Bewertung der Arbeitsaufgaben und der nachfolgenden Eingruppierung Verschiebungen in dem Entlohnungssystem geben. Tendenziell führe das neue Eingruppierungssystem zu einer Aufwertung der qualifizierten Facharbeit.
„Jeder weiß, dass wir heute in den Betrieben völlig anders arbeiten als vor 20 Jahren. Die Anforderungen an Teamarbeit, neue Verantwortung für die Arbeitsergebnisse und Erwartungen an die Flexibilität und Kompetenz prägen den Alltag. Doch die Bezahlung entsprach dem nicht. Mit ERA ist dies vorbei“, so Wolfgang Werth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg zum Auftakt der ERA-Einführung in unserer Wirtschaftsregion.
Lebenslanges Lernen ist kein Schlagwort mehr, sondern tägliche Praxis. Wer am Ball bleiben will, muss heute dazulernen, seine Fähigkeiten und Kenntnisse ständig erneuern und erweitern. Eine einmal abgeschlossene Berufsausbildung, das Abitur oder ein Studium allein genügen nicht mehr.
Wir nehmen den Deckel vom Topf. Wer sich viel qualifiziert, wer viel leistet, soll auch mehr verdienen können, unabhängig von Status und Alter. Nur über hohe Qualifikation und Qualität der Produkte werden wir Produktionen im HSK halten. Das ERA trägt dazu bei“, so Werth wörtlich.
Wirklich wichtig ist, ob jemand die Qualifikationen besitzt, die für seine Tätigkeit erforderlich sind. Wie er diese Qualifikationen erwirbt, spielt keine Rolle. ERA wird der betrieblichen Wirklichkeit gerecht und schafft Anreize zur Weiterbildung. Dann lohnt sich Lernen auch.
Für die IG Metall ist zudem wichtig, dass durch den ERA-Tarifvertrag kein Arbeitnehmer weniger verdienen wird. Der Besitzstand wird gewahrt. Langfristig können alle mehr aber nicht weniger Entgelt im Portmonee haben.
Da der ERA-Einführungsprozess mehr als nur einige Fragen aufwerfen wird, sowohl für die Betriebsräte als auch für unsere Mitglieder, haben wir umfangreiche Informationsmaterialien vorbereitet. Außerdem besteht für unsere Mitglieder ein Internet-Forum unter der Anschrift: www.era-kommt.de. Außerdem sind bereits jetzt alle Betriebsräte der Metall- und Elektroindustrie aus unserer Region zu einer großen Auftaktveranstaltung am 15.03.2005 in der Schützenhalle Hüsten eingeladen.
A. & E. Keller wieder in der Tarifbindung
„Einen herzlichen Glückwunsch den Kolleginnen und Kollegen bei der Firma A. & E. Keller, die es mit ihrem Einsatz und unserer organisatorischen Unterstützung geschafft haben, dass A. & E. Keller wieder in die Tarifbindung zurückgekehrt ist!“, so Wolfgang Werth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Arnsberg zu diesem positiven Schritt der Geschäftsführung.
Auf Grund der Mitteilung des hiesigen Unternehmensverbandes Südöstliches Westfalen, dass die Mitgliedschaft in der Tarifbindung weitergeführt wird, ist auch das gerichtliche Verfahren beim Arbeitsgericht Arnsberg durch die IG Metall zurückgenommen worden. Erster Verhandlungstermin war der heutige Montag.
Damit ist der Streit um die weitere Anwendung der IG Metall-Tarifverträge im Hause A. & E. Keller erfolgreich beendet. Die Mitglieder der IG Metall im Hause A. & E. Keller hatten sich bereits in der Mitgliederversammlung am Beginn des Monats Dezember auf eine längere Auseinandersetzung vorbereitet, in dem sie eine betriebliche Tarifkommission für diese Firma gewählt haben. Wie in anderen Betrieben der Verwaltungsstelle wird diese weiterhin im Amt bleiben, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.
Nach der Firma Mesu in Sundern, der Firma Ten Haaf in Oeventrop und letztendlich A. & E. Keller in Arnsberg-Niedereimer sind damit erfolgreich alle Schäfchen, die das Gatter des Tarifvertrages verlassen hatten, erfolgreich wieder eingefangen.
„Damit geht für die IG Metall Arnsberg ein erfolgreiches Jahr 2004 zu Ende, das zusätzlich noch mit einer positiven Mitgliederentwicklung abschließen wird“, so Wolfgang Werth heute in Arnsberg.
Firma Metallwerk Sundern Otto Brumberg GmbH & Co wieder in der Tarifbindung
Die Firma Metallwerk Sundern Otto Brumberg GmbH & Co war nach Kündigung der Tarifbindung zum 30.09.2004 aus dieser ausgeschieden. Zwischenzeitlich hat die Geschäftsleitung erklärt, dass für das Unternehmen über den 30.09.2004 hinweg die Tarifbindung Gültigkeit hat und eine entsprechende Kündigung gegenüber dem hiesigen Unternehmensverband zurückgenommen worden ist.
Zum Streit war es mit der IG Metall gekommen, als die Arbeitnehmer im Sommer 3 Stunden zusätzliche Arbeit ohne Bezahlung leisten mussten.
IG Metall Arnsberg schließt ersten Tarifvertrag mit einer Bonus-Regelung für ihre Mitglieder ab
„Immer mehr Menschen meinen, sie könnten auf Gewerkschaften verzichten. Manche rümpfen sogar die Nase über die angeblich altbackenen Vereine. Gleichzeitig gehen sie aber ganz selbstverständlich davon aus, dass sie Tariflohn erhalten und nicht nur 20 Tage in Urlaub gehen können, so wie es das Gesetz vorsieht, sondern 30, wie es in vielen Tarifverträgen steht“, so der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Arnsberg Wolfgang Werth zu dem ersten Tarifvertrag, den die IG Metall Verwaltungsstelle mit einer Bonus-Regelung für die IG-Metall-Mitglieder in Neheim-Hüsten mit einem Arbeitgeber abgeschlossen hat.
Dieser Tarifvertrag sieht vor, dass die IG-Metall-Mitglieder im Betrieb eine einmalige jährliche Sonderzahlung erhalten, die durchschnittlich 1.800,-- € brutto beträgt.
Bisherige Praxis in diesem Betrieb war, dass der Arbeitgeber die tariflich festgeschriebenen Bedingungen auf alle betriebsangehörigen Arbeitnehmer ausdehnte, ohne das diese einen Rechtsanspruch darauf haben.
Dies bedeutete für die Mitglieder der IG Metall eine Benachteilung gegenüber den anderen Arbeitnehmern, da diese das selbe Entgelt und die selben Arbeitsbedingungen ohne Beitragszahlung und persönliches Engagement erreichten. Es sind schließlich die IG-Metall-Mitglieder im Betrieb, die die Zahlung nach Tarifvertrag erst ermöglichen. Gäbe es keine Metaller im Betrieb, würde der Arbeitgeber auch keinen Tarifvertrag anwenden!
In diesem konkreten Tarifvertrag besteht der Bonus der IG-Metall-Mitglieder in einer Einmalzahlung. „Der Phantasie für eine Bonusregelung sind bei uns keine Grenzen gesetzt“, so Werth wörtlich. „Diese kann auch darin bestehen, eine betriebliche Altersversorgung zu bedienen, könnte auch für berufliche Aus- und Weiterbildung genutzt werden, zusätzliche Regelungen zur Erhöhung der vermögenswirksamen Leistungen, die Möglichkeiten sind vielschichtig“
Die IG Metall Arnsberg ist sich sicher, dass sich diese tarifvertraglichen Regelungen auch in ihrem Zuständigkeitsbereich verbreitern, da sich Tarifpolitik weiterhin dezentralisiert und es immer öfter Lösungen für einzelne Betriebe zu finden gilt. Wer dann einfach voraussetzt, dass sich die IG Metall um die eigenen Arbeitsbedingungen kümmert, muss sie schließlich auch unterstützen.
„Viele Menschen schließen sich heute nicht mehr aus purer Solidarität zum Beispiel der IG Metall an, sondern sie fragen vielmehr nach dem konkreten Nutzen. Mit diesem ersten Tarifvertrag in unserer Verwaltungsstelle geben wir hierauf die entsprechende Antwort“, so Werth abschließend.
Tarifverhandlungen bei Falke unterbrochen
Nach den angekündigten 3 Verhandlungsrunden sind die Tarifverhandlungen bei der Firma Falke durch die IG Metall unterbrochen worden, um den Verhandlungstand mit der IG Metall Bezirksleitung Nordrhein-Westfalen zu bewerten. Außerdem kommt dem Gesichtspunkt der Koordination eine große Bedeutung zu, da ja mehrere Betriebe in Nordrhein-Westfalen aus der Tarifbindung ausgeschieden sind und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht gegeneinander in betrieblichen Verhandlungen auseinanderdividiert werden.
Nach Diskussion und Bewertung in der Tarifkommission hat die IG Metall der Geschäftsführung der Firma Falke nunmehr eine letzte Verhandlungsrunde vorgeschlagen, um einen Versuch zu starten, die noch weit auseinanderliegenden Interessen zusammenzuführen. Dieses Gespräch wird wohl Anfang Dezember 2004 stattfinden können.
329 Jubilare geehrt
Schönster Termin im Jahresverlauf ist für Wolfgang Werth die
alljährliche Jubilarehrung in der Schützenhalle in Hüsten. 329 verdiente
Mitglieder konnten er für insgesamt 10 865 Jahre in der IG Metall
auszeichnen. Als erster Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Arnsberg
freute er sich besonders, den 92jährigen Wilhelm Hense aus Warstein für 75
Jahre im Dienste der IG Metall persönlich auszeichnen zu können. Im Jahr
1926 hatte der Jubilar in der Gesenkschmiede der Warsteiner Siepmann Werke
seine Arbeit aufgenommen. Nach genau 50 Arbeitsjahren ging er 1976 in den
verdienten Ruhestand. Nicht als „lästige Pflichterfüllung nach Satzung“
betrachtete Wolfgang Werth die Feierstunde mit den verdienten Mitgliedern
und deren Angehörigen, sondern als „willkommene Gelegenheit, eine
Bringschuld abzutragen für Menschen, die ihr ganzes Berufsleben lang ihre
gewerkschaftliche Pflicht erfüllt haben“.
Allen Grund zum Optimismus gibt, so der Sprecher, auch die positive
Mitgliederentwicklung im Jahr 2004: Stolze 504 Neuaufnahmen sind zu
verzeichnen.
Die Grüße des Kreistages überbrachte der Stellvertretende Landrat Eckerhard
Scholz. Er dankte den Jubilaren für ihr Bekenntnis zur Solidargemeinschaft:
„Ohne sie wäre die IG Metall heute nicht, was sie ist, eine selbstbewusste
Organisation und ein Motor des gesellschaftlichen Fortschritts.“
Auch Erwin Witt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, ging in
seiner Festansprache auf die Verbesserung des Arbeitsrechtes ein, für das
die Gewerkschaften in der Vergangenheit permanent gekämpft haben: „Ich
glaube, auch bei uns gäbe es den wilden Westen, wenn wir nicht immer wieder
das soziale an der Marktwirtschaft verteidigt hätten.“ Die weltweit
beachtete Symbiose von Sozialstaat und Marktwirtschaft wäre, so der
Sprecher, ohne die Gewerkschaften nicht gelungen.
Gemeinsam mit Wolfgang Werth zeichnete Erwin Witt im Anschluss die Jubilare
aus.
Geehrt wurden
Geehrt wurden:
Für 75jährige Mitgliedschaft: Wilhelm Hense (Warstein) und Fritz Stecken
(Arnsberg).
Für 50jährige Mitgliedschaft:
Günter Bruening, August Klaus, Bernhard Bolzenius, Gerhard Enste, Otto
Enste, Günter Feldmann, Hans Freisen, Artur Goerlitz, Alfred Hesse, Albert
Hoppe, Günther Krohne, Friedrich Ludwig, Wigbert Luettig, Reinhard Menning,
Theo Müller, Eugen Neumann, Kurt Nieweg, Hubert Raulf, Heinz Rinschede,
Reinhard Schulte, Alfred Sobkowiak, Theo Uelsberg, Walter Volpert, Gerhard
Wendt, Helmut Wessel, Eberhard Wirth (alle Warstein); Heinz Bause, Walter
Hoetteke, Aloys Kroll, Heinz Romstadt (Rüthen), Franz Braeker (Anröchte),
Josef Rickert, Reinhold Schöllmann, Paul Wahl (Schmallenberg), Josef Hesse
(Iserlohn), Wilhelm Krengel (Ense), Egon Mattenklotz (Möhnesee), Aloys
Gehle, Franz Kirchner, Albert Lenze, Heinz Reffelmann, Theodor Schulte,
Willi Weber, Franz Woelfl, Manfred Ziemkus, Heinz Coels, Helmut Kleinert,
Josef Krippendorf, Ferdinand Stodt, Günter Wenzel, Heinz Otto Becker, Hans
Otto Becker, Friedel Droege, Wilfried Franke, Heinz Heuer, Günter Ochla,
Erich Richly, Heinz Zdanowitz, Heinz Koch, Dieter Bertram, Paul Bruhn, Leo
Heinemann, Ferdi Klemm, Wolfgang Rüba (Arnsberg), Heinz Boese, Helmut
Deichsel, Josef Lumme, Franz Meier, Agatha´ Milisavljevic, Manfred Müller,
Alfons Stoth, Ferdi Stüker (Sundern), Werner Kleinert (Meschede), Johannes
Oestreich (Bestwig).
40 & 25 Jahre
Hans Otto Daeter, Elfriede Falke, Waldemar Lehmann, Harry Noeller, Rudolf
Nolte, Friedel Rickert, Fritz Scherner (Warstein), Ulrich Bleike, Gerhard
Geesmann und Walter Prinz (Rüthen), Reinhard Braun, Gerhard Henke, Horst
Leewe, Josef Schmidt, Siegfried Weitzel (Schmallenberg), Horst Koenig
(Werl), Domenico Fondacaro, Franz Mackenbruck, Heinz Schulte, Günther
Toelle, Heinz Wenner (Ense), Walter Stoklossa (Soest) Siegfried Liefländer,
Bernhard Schminke, Manfred Wiechmann, Albert Becker, Karl Heinz Rufe,
Gerhard Voß, Bernhard Baukmann, Günther Ditz, Horst Hoffmann, Reinhard
Levermann, Ulrich Steinhoff, Horst Kwoka, Heinz Nelle, Horst John, Cilly
Poetter, Bruno Wortmann (Sundern), Klaus Fiebelkorn, Reinhold Fischer,
Ortwin Kasper, Franz Koester, Georgios Kostomitsiopoulos, Karl-Heinz Wüllner
(Meschede), Otto Kollmann, Rudolf Wilke (Bestwig).
25jährige Mitgliedschaft: Peter Biedermann, Antonio Caruso, Albert Cordes,
Hermann Funke, Walter Großmann, Konrad Heller, Klaus Herzog, Ernst Kern,
Peter Kielas, Friedhelm Koerdt, Günther Koerdt, Rainer Kopowski, Peter Kopp,
Bozica Lukic, Karl Heinz Mattenklotz, Klaus Pielsticker, Peter Richter,
Martin Senger (Warstein), Heinz Bertram, Bernhard Blecke, Hugo Menzel,
Miodrag Sitnikov, Wolfgang Theodor, Marlies Vitale (Rüthen), Reinhard
Bokelmann, Rüdiger Börner, Franz-Josef Clemens, Jorge Manuel De Jesus
Marques, Inge Dohnaleck, Gabriele Gerlach, Volker Gniffke, Martin Grade,
Norbert Henneke, Hans Hiecke, Erika Jungblut, Gisela Linn, Peter Loenze,
Andreas Ohl, Josef Rummel, Dieter Schneider, Heinz-Georg Sternitske, Josef
Tigges, Barbara Vater (Schmallenberg), Werner Rupprecht (Hemer), Adalbert
Pavlicsek (Wickede), Olaf Spanke (Balve), Ibrahim Kahraman, Veli Tigli
(Werl), Paul Duelberg, Gerhard Grawe, Werner Kaiser, Helmut Langesberg,
Brunhilde Peters, Heinrich Pohl, Georg Preuss, Friedel Risse, Erberhard
Scheiwe, Wolfgang Schluetermann, Christel Spielmann, Gabriele Weigelt,
Reinhard Wellie, Franz Westhoff (Ense), Norbert Forba, Martin Hohaus
(Soest), Silvia Wein (Möhnesee), Peter Weerts (Lippstadt), Renate Matull,
Musa Al-Musaui, Guglialmo Azzara, Gerhard Becker, Yasar Dilevci, Martina
Düring, Salvatore Ferreri, Hartmut Kirschner, Martha Kondel, Günter Liebig,
Franz Maschke, Charalabos Pavlidis, Jürgen Rocholl, Thomas Schmidt,
Hildegard Schröder, Bernadette Strunz, Doris Thiele, Alois Treml, Annegret
Vornweg, Wolfgang Wilde, Meinolf Wilmes, Lydia Winzker, Bernd Brodowski,
Richard Deimen, Günther Goebels, Elisabeth Holthaus, Ralf Holthaus, Michael
Kaenzler, Helga Kannengießer, Assunta Passarello, Wilfried Schulte, Klaus
Bauch, Andreas Becker, Irmgard Breuner, Laura Domingues Luis, Klaus Dorsch,
Anneliese Geue, Frank Henkel, Gertrud Hoppe, Achim Jochheim, Erwin Krause,
Drago Maric, Anneliese Mecklenbruck, Maria Quendler, Dieter Schlueter,
Ingrid Schulte, Heinrich Steufgen, Milan Tadic, Ursula Tillmann, Manfred
Walter, Jürgen Wolf, Harald Boesel, Resi Dudschig, Roger Fiedler, Augusto
Luis Gabriel, Josef Hoppe, Ulrich Kaupen, Gerhard Lamm, Uwe Löwe, Margret
Pommereincke, Friedhelm Schmalt, Alois Voß, Herbert Wälter, Lothar Wild,
Dietmar Wobben, Peter Bause, Peter Bittner, Achim Geissler, Wolfgang Hesse,
Rainer Lohse, Werner Raseke, Uwe Schulz, Bernhard Starosta, Martin
Zimmermann (Arnsberg), Gerd Alberts, Günther Assmann, Ute Beerenfänger,
Heinz Dudel, Lambrini Garafalo, Elsa Heine, Ursula Kaprolat, Ferdinand
Keggenhoff, Margott Munck, Hermann Panknin, Salvatore Passarello, Rosa
Passarello, Herbert Schröder, Siegfried Ullmann (Sundern), Volker Adler,
Klaus Arndt, Ana Maria Barbosa, Josef Bause, Christa Brüschke, Stefan
Büngener, Binali Cagatay, Friedhelm Droste, Antonio Fe Goncalves, Dieter
Graf, Fernando Greco, Dieter Heisterklaus, Martin Herrgoss, Dieter
Hochstein, Martin Juergens, Jürgen Kopania, Bruno Landi, Gomes Carlos Lopez,
Werner Nellenschulze, Achim Noeckel, Siegfried Podschadel, Heinz Progan,
Klemens Reddig, Günther Reitz, De Fonseca Ribeiro, Knut Schauerte, Volker
Schlueter, Maria Schmidt, Franz Schmies, Jürgen Spiess, Harald Spiess,
Hans-Jürgen Spychala, Bernd Staudinger, Andreas Steffan, Dieter Teutenberg,
Heinz Dieter Thiele, Monika Triebs, Bernhard Völkening, Reinhard Vollmer,
Wolfgang Wilkens (Meschede), Siegfried Exner, Matthias Schulte (Eslohe),
Fahrettin Aydin, Christoph Brüggemann, Christof Bueltmann, Joachim
Chowanietz, Nuri Dikyol, Jürgen Krause, Siegmund Kuschel, Luis-Francisco
Pereira, Bernhard Spiess, Heinrich Wysgalla (Bestwig), Friedel Teutenberg
(Olsberg).
Bild Oben die Jubilare aus dem Raum Arnsberg, unten die Geehrten aus dem Raum Schmallenberg.
Falke: Verhandlungen aufgenommen
„Nach drei Verhandlungsrunden wollen wir unseren Mitgliedern, die bei der Firma Falke arbeiten, ein Verhandlungsergebnis vorlegen“, so der
1. Bevollmächtigte der IG Metall Arnsberg, Wolfgang Werth, zu den zeitlichen Rahmenvorstellungen bei den am 26. Oktober begonnenen Tarifverhandlungen bei der Firma Falke.
Mit Beginn der Verhandlungen begründete die IG Metall nochmals ihre moderate Forderung von 3,5 Prozent Lohn - und Gehaltserhöhung sowie die Verlängerung des Tarifvertrages zur Förderung der Altersteilzeit.
Außerdem die Fortgeltung der bisherigen Tarifverträge durch Abschluss eines Anerkennungstarifvertrages.
Die IG Metall machte ausdrücklich deutlich, dass einzelne Branchen in der IG Metall nicht über den gleichen Kamm geschert werden, sondern mit unserer Forderung auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die betrieblichen Strukturen der Textilindustrie eingegangen wird.
Die IG Metall Arnsberg wird sich auch bei diesen Verhandlungen nicht an einem ruinösen Wettlauf um längere Arbeitszeiten und niedrigeren Löhnen beteiligen. Es gilt, das fortzuführen, wofür die Firma Falke ein Beispiel gesetzt hat, nämlich voll auf das Feld der Innovation und Qualität angebotener Produkte zu setzen. Das ist der Garant für Erfolg im nationalen und internationalen Wettbewerb.
Gespannt sind die Mitglieder der betrieblichen Tarifkommission bei der Firma Falke über die heute zu erwartende Begründung für die Aufkündigung der Tarifbindung. Ebenfalls mit Spannung wird erwartet, inwieweit der Arbeitgeber Gegenforderungen am Verhandlungstisch präsentiert.
Tarifverhandlungen bei Falke
„Wir haben Rücksicht genommen auf die Arbeitgeberseite“, so kommentierte Wolfgang Werth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Arnsberg, den ersten Verhandlungstermin für die Falke-Gruppe am 26. Oktober 2004.
Die IG Metall hätte selbstverständlich gern bereits in dieser Woche mit dem Arbeitgeber die Verhandlungen aufgenommen, so wurden auch die terminlichen Vorschläge der Geschäftsleitung der Firma Falke unterbreitet. Da jedoch die Arbeitgeberseite geschäftlich und urlaubsbedingt Schwierigkeiten hatte, ihre Verhandlungskommission zu komplettieren, hat man sich nunmehr einvernehmlich auf den 26. Oktober als Verhandlungsbeginn verständigt.
IG Metaller in der Fa. Falke wählen ihre Tarifkommission
Auf der IG Metall Mitgliederversammlung in der Stadthalle Schmallenberg wurde die betriebliche Tarifkommission für die Fa. Falke KG Schmallenberg gewählt.
„Diese Wahl ist der erste Schritt um die Tariffähigkeit nach dem Austritt der Falke KG aus der Tarifbindung des Textilverbandes wieder herzustellen“, so der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Arnsberg Wolfgang Werth.
Neben der Wahl wurden die Metaller, nach den bereits schriftlich erfolgten Informationen, noch einmal über die Auswirkungen des Verbandsaustrittes unterrichtet.
Auch das weitere strategische vorgehen sowie die konkreten Tarifforderungen stahen in der Versammlung zur Diskussion und Abstimmung.
„Die IG Metall ist auf die kommende Tarifauseinandersetzung in der Falke KG vorbereitet, und wird die Geschäftsleitung nach der Versammlung unverzüglich zu den entsprechenden Verhandlungen auffordern“, so Werth.
Schon im Vorfeld ist den Metallern in der Falke KG dabei die weitgehende Unterstützung aus ihrer Organisation sicher. So wurde u.a. auf der Delegiertenversammlung der IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg eine Resolution verabschiedet in der die Verantwortlichen der Falke KG aufgefordert werden die Tarifbindung wieder herzustellen.
Angst vor dem Arbeitslosengeld II?
Auf großes Interesse stieß eine Informationsveranstaltung des DGB und der Diakonie im Beratungszentrum der Diakonie in Meschede. Wie schon einer ähnlichen Veranstaltung letzte Woche in Arnsberg, referierte ´Gewerkschaftsjurist Carsten Schuld über die Neuerungen skeptisch aufgenommen wurden.beim Bezug von Arbeitslosengeld II. Die Sorge, ob es" bei mir weniger Geld geben wird", beschäftigte viele Zuhörer. Neben beruhigenden Antworten konnte der Referent viele Neuerungen erklären, die eher
Schnell wurde klar, dass jeder Fall anders liegt. Hier wurde auf die Beratungsmöglichkeiten der Diakonie und der Gewerkschaften hingewiesen. Die Veranstaltungen werden im November wiederholt. Zu diesem Zeitpunkt werden dann wohl auch die neusten Ausführungsrichtlinien vorliegen. Wir werden rechtzeitig auf die Veranstaltungen hinweisen.
Falke kündigt Tarifbindung
In der aktuellen Tarifrunde wird am Verhandlungstisch deutlich das die Arbeitgeber auf einem „Systemwechsel“ beharren. Keinen Cent mehr, alle Tarifverträge dürfen ohne wirtschaftliche Notlage verschlechtert werden. Die Fa. Falke möchte ein Tarifergebnis erst gar nicht abwarten, sondern hat im stillen Kämmerlein entschieden, die Tarifbindung beim zuständigen Verband zu kündigen. Diese Überraschende Erklärung hat die Geschäftsleitung am 16. September 2004 gegenüber dem Betriebsrat abgegeben.
Damit ist eine Konfrontation entstanden, deren Auswirkung bisher für die Kolleginnen und Kollegen bei der Firma Falke nicht vorstellbar war: Die Geschäftsführung, die sich per Kündigung aus dem Tarifvertrag verabschieden will, hat damit die Arbeitnehmerrechte, aber auch die tarifliche Gestaltung des Arbeitslebens in der Firma Falke aufgekündigt. Eine unternehmerische Politik, die das Ziel der Zerschlagung von langjährigen bewährten Strukturen in der Tarifpolitik zum Inhalt hat, wird von uns nicht akzeptiert!
Unsere gewerkschaftlichen Forderungen sind daher klar: Wer seine Tarifbindung aufkündigt muss wissen, dass die IG Metall sofort entsprechende Aktivitäten einleiten wird, um die Anbindung an den Flächentarif sicherzustellen.
Die Geschäftsführung muss wissen, wenn sie dies nicht will, muss sie mit den legalen und bekannten gewerkschaftlichen Gegenmaßnahmen rechnen.
Wie geht es weiter bei der Firma Falke?
► Bildung einer Tarifkommission
In der nächsten Zeit werden wir unsere IG Metall-Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung einladen, in der wir ausführlich über die aktuell entstandene Situation berichten und beraten werden und von den anwesenden IG Metallern wird die betriebliche Tarifkommission gewählt, die dann unter Federführung der IG Metall Arnsberg die Auseinandersetzung organisieren und verantworten wird. Mit diesem Schritt wird die Handlungsfähigkeit im Betrieb hergestellt. Danach werden die Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeber aufgenommen, mit dem klaren Ziel, den Flächentarif zu erhalten und - wenn möglich - Verbesserungen durchzusetzen.
► Unterschriftenaktion
Keine Geschäftsführung wird auf Dauer gegen ihre Belegschaft handeln können. Mit der Unterschrift kann jeder seinen Willen bekunden und den Arbeitgeber überzeugen. Die Belegschaft selbst hält den Schlüssel zum Erfolg in ihrer Hand! Wir sagen deutlich: Die IG Metall Arnsberg wird alle organisatorischen und personellen Voraussetzungen schaffen, um den nun schwelenden Konflikt in unserer aller Sinne zu lösen. Wir können aber nur gemeinsam erfolgreich sein und haben deswegen die Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, damit die Geschäftsführung merkt, dass nicht nur einige wenige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Geltung des Tarifvertrages wollen - deswegen die Unterschriftenlisten unterzeichnen.
► Stärkung der Mitgliederbasis
Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer bei der Fa. Falke muss wissen, dass man selbst die Voraussetzung schafft, um die nun drohende Auseinandersetzung erfolgreich bestehen zu können. Der bestimmende Faktor hierbei ist der Organisationsgrad der Belegschaft. Wir sagen es in aller Deutlichkeit: Mit jedem Prozent über dem aktuellen Organisationsgrad steigt die Chance auf den Erhalt der Tarifverträge. Deshalb schlägt jetzt die Stunde der Wahrheit: JEDE und JEDER, die/der noch nicht der IG Metall angehört, ist jetzt gefordert! Die Zeiten als Tarifverträge in der Ferne verhandelt wurden und vor Ort lediglich unterstützende Aktionen notwendig waren, sind nunmehr vorbei. Dieses werden wir hautnah bei der Firma Falke erleben. Kommt die Tarifauseinandersetzung mit weiteren Maßnahmen in den Betrieb, werden natürlich nur IG Metall-Mitglieder die entsprechende Unterstützung bekommen. Wer dann noch immer nicht Mitglied ist, steht mit leeren Händen da! Es gibt keine Alternative!
Ungewöhnliches Seminar in Sundern
Zusammen mit dem DGB Bildungswerk führte die IGM Arnsberg ein Seminar für Betriebsräte durch. Ziel war es, auch die Position des Arbeitgebers bei einem Personalabbau kennenzulernen.
In einem Rollenspiel wurden die Verhandlungen zu einem Personalabbau simuliert. Herausgekommen ist ein Interessenausgleich mit Sozialplan un die Erkenntnis, dass man bei Verhandlungen die Position des Gegeners verstehen muss, um gute Ergebnisse zu erziehlen.
Umsonst arbeiten bei der Otto Brumberg GmbH & Co
„Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Otto Brumberg GmbH & Co sind nicht eine Ersatz-Volksbank oder Ersatz-Sparkasse, denen man nach Belieben ins Portmonee greifen kann“, so der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Arnsberg Wolfgang Werth am heutigen Tage zu dem Vorstoß der Geschäftsleitung, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 01. Juli 2004 ein Jahr lang 3 Stunden pro Woche umsonst arbeiten sollen.
Die Geschäftsleitung der Firma Brumberg hat dieses in einem Schreiben an die Mitarbeiter mit Datum vom 18.06.2004 bekannt gemacht und bittet um eine Unterschrift der Arbeitnehmer, um dieses in Ergänzung zum Arbeitsvertrag zu vereinbaren.
Der Betriebsrat im Hause der Firma Brumberg hat einer solchen Arbeitszeitverlängerung richtigerweise nicht zugestimmt, da Betriebsvereinbarungen über die Verlängerung der wöchentlichen Arbeitszeit dem Betriebsverfassungsgesetz widersprechen. Für eine Verlängerung der tariflichen Arbeitszeit sind die Tarifvertragsparteien zuständig.
„Ein entsprechender Wunsch, auf Grund der wirtschaftlich schwierigen Situation in Verhandlungen einzutreten, ist bis heute nicht an uns herangetragen worden“, so Werth.
Das, was die Geschäftsleitung an die Mitarbeiter formuliert hat, wird heute vielfach auch in Betrieben unserer Region durch Geschäftsleitungen gefordert. Egal ob sie Millionen Euro im Jahr Gewinn ausweisen oder ihnen betriebswirtschaftlich das Wasser bis zum Halse steht. Um die Guten von den Schlechten zu unterscheiden, muss die Geschäftsleitung den Beweiß antreten durch Vorlage von entsprechenden Unterlagen und nicht Behauptungen in Rundschreiben. Eine Sparkasse vergibt auch keine Kredite ohne das belastbare, betriebswirtschaftliche Daten vorgelegt werden.
„Wenn das zutrifft, was im Rundschreiben an die Arbeitnehmer dargestellt worden ist, sehen wir als IG Metall durchaus Möglichkeiten zur Sanierung einen Betrag zu leisten. Dazu ist es allerdings notwendig, dass die Geschäftsleitung von einseitigen Maßnahmen Abstand nimmt, da wir sonst den gerichtlichen Weg einschlagen müssten, woran wir aber kein Interesse haben“, so Werth abschließend.
Aus für "Lohn" und "Gehalt"
Belecke. (is) Begriffe wie „Löhne“ und „Gehälter“ gehören für die IG Metall zum sprichwörtlich „Alten Eisen“. In Zukunft rechnen Arbeitgeber nach Entgeltgruppen ab. Damit ist in den Betrieben auch die Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten abgeschafft. Über die Auswirkungen des letzten Tarifabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie für die Mitarbeiter der heimischen Betriebe informierte Wolfgang Werth, erster Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg die Gewerkschaftskollegen des ver.di Ortsvereins Hellweg im Gasthof Röttger. Gastgeber Karl Jacobs, Vorsitzender der ver.di-Fachgruppe Metall und Elektroindustrie, verwies auf die Schwierigkeiten, die bei der Umsetzung des sog. „Entgeldrahmenabkommens“ bislang aufgetaucht sind. Bis zum ersten Januar 2008 soll es, so der Sprecher, landesweiter Standart sein. Im Verwaltungsbereich Arnsberg, hat die IG Metall in Absprache mit dem Unternehmensverband Pilotbetriebe ausgesucht, die die Umsetzung des Abkommens beispielhaft vorantreiben sollen.
Für Warstein übernahm die Firma Jungeblodt diese Vorreiterfunktion. Neben den Firmen Busch (Bestwig), Trilux Lenze (Neheim) und Honsel (Meschede) ist Jungeblodt im gesamten Verwaltungsbezirk der einzige Betrieb der in naher Zukunft keine Arbeiter- und Angestelltengehälter mehr auszahlen wird. Alle Mitarbeiter werden stattdessen in Entgeldgruppen (von E. 1 bis E. 14) gestaffelt. Bis es soweit ist, steht noch eine Menge Arbeit an, gab Wolfgang Werth zu bedenken. Z.B. ist eine Arbeitsplatzbeschreibung für jeden Mitarbeiter zu erstellen, auf deren Grundlage er dann richtig eingestuft werden kann.
Foto: Informierte über die Auswirkungen der letzten Tarifabschlüsse in den heimischen Betrieben: Wolfgang Werth von der IGM-Verwaltungsstelle Arnsberg (rechts). Neben ihm Gastgeber Karl Jacobs als Leiter der ver.di Fachgruppe für die Metall und Elektroindustrie im Ortsverein Hellweg.
Maschinen bei Röhrtaler Ketten abgebaut
„Wir haben gekämpft bis zum Schluss“ sagte der Betriebsratsvorsitzende der Firma Röhrtaler Ketten , „aber jetzt werden die letzten Maschinen ausgeräumt“.
Nach der Insolvenz der Sunderaner Firma hatten sich Betriebsrat, der Bürgermeister aus Sundern Herr Wolf und IG Metall Arnsberg mit großem Engagement bemüht, einen Investor für die Firma zu finden.
Eine Interessentin aus den Niederlanden bot dem Insolvenzverwalter aber für die Maschinen offensichtlich zu wenig Geld. Er hatte unter Vermittlung des Inhabers – der Firma Thiele aus Iserlohn- ein angeblich besseres Angebot aus China erhalten.
Damit sind in Sundern wieder über 30 Arbeitsplätze verloren gegangen.
Selbst das Insolvenzgericht Hagen konnte daran nichts ändern. Das Insolvenzrecht legte die Prioritäten nicht auf den Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern auf die bestmögliche finanzielle Verwertung.
Da ein Teil der Maschinen zur Firma Thiele verbracht werden, wird sich in den eingeleiteten Verfahren vor dem Arbeitsgericht wieder die Frage stellen, ob diese Produktionsfirma mit den Maschinen nicht auch die Mitarbeiter übernehmen muss. Viele von den ehemaligen Mitarbeitern sind bisher noch ohne Arbeit geblieben.
„Es tut mir leid um die Kollegen“ sagte der Betriebsratsvorsitzende zum Schluss. „Es tat aber auch gut zu sehen, dass wir viel Solidarität erhalten haben“.
Werth bestätigt
Mit überwältigender Mehrheit wurde Wolfgang Werth während der Delegiertenversammlung in der Olper Stadthalle (Meschede) in seinem Amt als erster Bevollmächtigter des Ortsvorstandes der IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg bestätigt. 91 Prozent der 56 Delegierten gaben ihre Stimme für Werth ab. Als „deutliches Signal für die Öffentlichkeit“ wertete der alte und neue 1. Bevöllmächtigte die Geschlossenheit, mit der die Versammlung für eine Verlängerung seiner Amtszeit um weitere vier Jahre votiert hatte. Schlecht für das Demokratieverständnis seien, so Werth im Hinblick auf eine abgegebene Gegenstimme und vier Enthaltungen, Wahlergebnisse, die bei 95 % und darüber lägen.
Ebenfalls 91 Prozent der Stimmen konnte der zweite Bevollmächtigte Bernhard Lenze für sich verbuchen. Zu den ersten Gratulanten zählte Peter Schweda von der NRW-Bezirksleitung der IG Metall.
Die Mitgliederentwicklung muss, so Peter Schweda von der NRW-Bezirksleitung in seinem Referat zu den „Aufgaben der Zukunft“, in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt werden.
Als „vorbildlich“ bezeichnete er in diesem Zusammenhang den Einsatz von Stefan Vollmer und Verena Ridder (beide Fa. Honsel in Meschede), die innerhalb eines Jahres 103 neue Mitglieder für die IG Metall begeistern konnten.
Zu den 1. Gratulanten gehörte Bernhard Lenze, wieder gewählter Stellvertreter (Foto).
Ortsvorstand und Tarifkommission
Auch Wahlen zum Ortsvorstand und zur Tarifkommission standen auf dem Versammlungsprogramm.
Als Beisitzer wurden in den Ortsvorstand gewählt: Gerhard Geesmann (Warstein, Siepmann Werke), Gerd Helmberger (Arnsberg, BJB), Holger Klauke (Meschede (Tital), Frank Kratsch (Arnsberg, Pfleiderer), Ditmar Kruse (Warstein, Jungeblodt), Martina Spiegel (Arnsberg), Nadia Matera-Brunetti (Sundern, House-Tech), Stefan Volmer (Meschede, Honsel), Manfred Wichmann (Arnsberg, Brökelmann), Fatma Yaruz (Arnsberg, Trilux) und Helmut Kreutzmann (Meschede, Busch).
Die Wahl der Tarifkommissionsmitglieder fiel auf: Heike Gremme, Dietmar Kruse, Stefan Vollmer und Wolfgang Werth (Metallverarbeitung), Jürgen Hesse (Textilindustrie), Reinhold Mette (Holzverarbeitende Industrie) sowie Frank Kratsch und Gerhard Grawe (Holzbearbeitung).
Verena Ridder und Stefan Vollmer (rechts) konnten innerhalb eines Jahres 103 neue Mitglieder für die IG Metall begeistern. Dazu gratulierten der erste Bevollmächtigte Wolfgang Werth und Peter Schweda von der IGM-Bezirksleitung (v.l.). (Bild oben)
Regionaler Tarifvertrag
Unternehmensverband und IG Metall schließen regionalen Tarifvertrag zur Arbeitnehmerüberlassung unter Metallfirmen
Arnsberg, 30. April 2004. „Wir müssen jetzt jede wirtschaftlich vernünftige Möglichkeit nutzen, um Kurzarbeit oder sogar Entlassungen zu vermeiden“, erklärten der Vorsitzende des Unternehmensverbandes Südöstliches Westfalen e.V., Egbert Neuhaus, und die ersten Bevollmächtigten der IG Metall von Arnsberg und Olsberg, Wolfgang Werth und Hans-Georg Meyer, übereinstimmend am 30. April 2004. An diesem Tage wurde deshalb ein regionaler Tarifvertrag zwischen der IG Metall und dem Unternehmensverband Südöstliches Westfalen e.V. unterzeichnet, der es den heimischen Unternehmen der Metallbranche ermöglicht, untereinander Personal auszutauschen, ohne mit dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in Konflikt zu geraten.
Ab dem 1. Mai 2004 können Betriebe mit zeitweiligen Personalüberhängen diese Beschäftigten an andere Unternehmen der Branche ausleihen, die ihrerseits einen vorübergehend erhöhten Personalbedarf haben.
Die Nutzung dieser Form der Arbeitnehmerüberlassung ist für Betriebe und Mitarbeiter freiwillig, erklärte der erste Bevollmächtigte der IG Metall Arnsberg, Wolfgang Werth.
„Wenn allerdings Entgelteinbußen durch reguläre Kurzarbeit drohen, sollte man die neu geschaffene Möglichkeit durchaus in Erwägung ziehen. Bei dem Einsatz eines Beschäftigten in einem anderen Unternehmen behielte dieser Mitarbeiter nämlich seinen vollen Lohnanspruch“, gab der erste Bevollmächtigte der IG Metall Olsberg, Hans-Georg Meyer, zu bedenken.
Auch für Unternehmer kann die tarifliche Regelung eine kostengünstige Alternative zu der vom Arbeitsamt nur teilfinanzierten Kurzarbeit nach dem Sozialgesetzbuch sein. „Wir gehen davon aus, dass die Betriebe, die von der Möglichkeit Gebrauch machen, untereinander Kostenverrechnungssätze vereinbaren, die für beide Parteien attraktiv sind“, so der Vorsitzende des Unternehmensverbandes Südöstliches Westfalen e.V., Egbert Neuhaus, zu dem Projekt.
Der Unternehmensverband hat für die angeschlossenen Betriebe eine internetgestützte Arbeitnehmerbörse zur Verfügung gestellt, damit personalsuchende und personalabgebende Unternehmen leichter zueinander finden. Für eine sich anschließende Vertragsgestaltung bietet der Unternehmensverband seine beratende Unterstützung an.
Die Vertragsparteien haben bei den Unternehmen der Region bereits ein Interesse an der jetzt angebotenen Regelung festgestellt. Sie hoffen, dass sich in einer konjunkturell noch sehr uneinheitlichen Situation Anwendungsmöglichkeiten für den betrieblichen Personalaustausch ergeben. Die rechtliche Möglichkeit hierzu steht jedenfalls seit dem 1. Mai 2004 zur Verfügung.
Turbulenzen bei Pfleiderer
Für große Unruhe hat bei den Mitarbeitern der Firma Pfleiderer die Mitteilung der Geschäftsleitung gesorgt, dass es geplant sei, den Bereich der Verpackung im Elementewerk an einen externen Dienstleister auszugliedern.
Obwohl von der Maßnahme lediglich 25 Mitarbeiter betroffen sind, kamen doch fast 50 zu einer Informationsveranstaltung der IG Metall am Sonntag, dem 04.04.2004 im Hotel Simon.
Im Bild: Rechtssekretär Thomas Kircher,
links davon: Fabrizio Passarello, Vorsitzender Vertrauensleute bei der Fa. Pfleiderer.
Erneute Vorwürfe bei Röhrtaler Ketten
Immer noch nicht ist die Insolvenz bei der Firma Röhrtaler Ketten in Sundern abgeschlossen, da erhebt die IGM Arnsberg neue Vorwürfe gegen Insolvenzverwalter und Gesellschafter.
Systematisch sei die Firma Röhrtaler Ketten vor der Insolvenz ausgeplündert worden, so die IG Metall. Aufträge, die direkt an die Firma Röhrtaler Ketten erfolgt wären, seien auf die Gesellschafter Thiele umgeschrieben und von dieser abgerechnet worden. Die Firma hebe die Aufträge zwar abgewickelt, diese seien aber nur geringer vergütet worden. Damit seien Gelder, die eigentlich der Firma Röhrtaler Ketten zugestanden hätten, an die Firma Thiele weitergeleitet worden. Dies sei möglich gewesen, weil der Geschäftsführer der Firma Röhrtaler Ketten auch Geschäftsführer der Firma Thiele war.
Wie Gewerkschaftsjurist Thomas Kircher erläuterte, sei da wohl nicht immer im Interesse der Firma Röhrtaler Ketten gehandelt worden. "Wir hoffen, dass die Beweise für eine Haftung der Firma Thiele ausreichen."
Diese Woche wird auch eine Einigungsstelle unter Vorsitz eines Arbeitsrichters aus Hamm tagen. Der Insolvenzverwalter hatte den Abschluss eines Sozialplanes hinausgezögert, bis der Betriebsrat der Röhrtaler Ketten vor dem Arbeitsgericht Arnsberg einen Titel gegen ihn erlangt hatte.
Weiterhin zeigt der Insolvenzverwalter wenig Interesse an einer Lösung, die eine Weiterproduktion, allerdings mit weniger Mitarbeitern, ermöglichen würde. Betriebsrat und IGM Arnsberg wollen aber weiter dafür kämpfen.
84 Jahre der IG Metall treu
"Dafür habt ihr doch sicher keine Anstecknadeln, oder?" Der Warsteiner Franz Spanke hatte gestern seine Freude an den kleinen Problemen eines Gewerkschaftssekretärs: Das 100-jährige Geburtstagskind freute sich über die Glückwünsche der Gewerkschaft an ihr ältestes und natürlich auch langjährigstes Mitglied. Franz Spanke trat im Alter von 16 Jahren in die Gewerkschaft ein und hält ihr mittlerweile seit 84 Jahren die Treue. Dafür bedankte sich Wolfgang Werth, Bevollmächtigter der IG-Metall-Verwaltungsstelle Arnsberg, mit einem Blumenstrauß.
IG Metall-Vorstand zu Besuch
„Ich bin beeindruckt von dem Ausbildungsstand und von der Ausbildungsquote, die im Unternehmen Honsel erreicht wird. Ein Beispiel, an dem sich manch anderer Großbetrieb orientieren könnte!“, so Erwin Vitt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall aus Anlass seines Besuches bei den Mescheder Honsel-Werken.
Erwin Vitt, Dr. Klaus Heimann und Jürgen Heiking von der Abteilung Berufliche Bildung beim Vorstand der IG Metall hielten sich zu einem ganztägigen Arbeitsbesuch auf Einladung der IG Metall Verwaltungsstelle Arnsberg im Hochsauerlandkreis auf. Da der betriebliche Aspekt nie zu kurz kommen darf, wurde dieser Betriebsbesuch ins Programm eingebaut. Zur Besichtigung zählte nicht nur die Ausbildungswerkstatt, sondern auch die modernste Druckgießerei Europas.
Hellmut Knauber, Leiter des Personalmanagements der Honsel-Werke und Dieter Berndt, Ausbildungsleiter, sowie der Betriebsratsvorsitzende Stefan Vollmer begrüßten die Gäste und stellten die überaus erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre dar. Schwerpunkt der Gespräche bildete die Neuordnung in den Metall- und Elektroberufen und deren betriebliche Umsetzung.
Hellmut Knauber machte deutlich, dass die Orientierung an der Praxis an konkreten Projekten im Betrieb statt abstraktes Lehrbuchwissen für die Honsel-Werke bei der Neuordnung im Vordergrund steht und neben der fachlichen Kompetenz auch die sozialen Fähigkeiten mit der Neuordnung ein entsprechendes Gewicht erhalten habe. Erwin Vitt appellierte abschließend auch an die Betriebe im Hochsauerlandkreis, die Chance der neuen Berufe zu ergreifen und zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen - Moderne und qualifizierte Ausbildungskonzepte bildeten die Grundlage für die Märkte von morgen!
Am Nachmittag wurde für interessierte Betriebsräte und Ausbilder aus weiteren Betrieben der Region eine Seminarveranstaltung im Kommunikationszentrum der Honsel-Werke durchgeführt, die sich ebenfalls schwerpunktmäßig mit der Neuordnung der Berufe befasste.
Die einen feiern die anderen schauen zu....
Während die Firma H & M die Neueröffnung feiert stehen die ehemaligen Mitarbeiter der Firma Bergmann aussen vor.
Das Arbeitsgericht Arnsberg hatte entschieden, dass H & M nichts mit der alten Firma Bergmann zu tun habe. Der Kundenstamm und das Sortiment seien nicht gleich. H & M betonte, dass nicht die gleiche Qualität wie bei Bergmann verkauft werde und man auf intensive Kundenbetreuung keinen Wert lege.
Nach dem Urteil des Arbeitsgerichtes dürfen die Mitarbeiterinnen von Bergmann nicht mehr bei H & M weiterarbeiten und erhalten auch keine Abfindung.
Die Mitarbeiterinnen waren davon nicht überzeugt.
Gewundert hat sie, dass H & M über das Arbeitsamt Fachkräfte suchte. Sie aber mit ihren Bewerbungen abgelehnt wurden, da nur ungelernte Kräfte eingestellt wurden.
Sie haben daher Berufung bei Landesarbeitsgericht in Hamm eingelegt. Dort wird das erste Verfahren Mitte Januar entschieden.
Rechtsanwalt Kircher, der einige ehemalige Mitarbeiterinnen vertritt meinte dazu, dass für einige Mitarbeiterinnen die grosse „Eröffnungsfeier“ nicht so fröhlich gewesen sei, da sie „draussen“ bleiben mussten.
TraQ im neuen Outfit
Die neue TraQ-Website ist seit heute morgen online. Unter der gewohnten Adresse www.traq-sauerland.de bietet die Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft Sauerland eue Informationen zum Thema Beschäftigtentransfer, aktuelle Bewerberangebote und vieles mehr unter einer ganz neu gestalteten Oberfläche an.
Neue "alte Themen"
Die IG Metall Vst Arnsberg möchte den wichtigen Arbeitskreis "Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz" wieder aktivieren und bietet Betriebsräten, Schwerbehindertenvertrauensleuten, Sicherheitsbeauftragten, Sicherheitsfachkräften und Betriebsärzten diesen Arbeitskreis an. Im Internet wollen die Arbeit der Gruppe begleiten.
Auch neu im Internet-Angebot der Verwaltungsstelle: Eine eigene Seite für den Ortsfrauenausschuss. Die beiden neuen Angebote findet man in der linken Hauptnavigation.
Jugend online
Die Jugend-Seite im Aufbau - mit einem Terminüberblick, einem Rückblick auf die Aktionen der letzten Monate und mit den Unterseiten "Jugendforum" und "Gegen den Krieg" hat die Arbeit für die Jugendseiten der Verwaltungsstelle Arnsberg begonnen - mehr unter "Jugend".