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Verwaltungsstelle Arnsberg
Attraktive Dienstleistung der IGM Arnsberg hat sich gelohnt

„Als attraktive Dienstleistung der IGM Arnsberg hat sich wiederum der Rechtsschutz herausgestellt“, dies konnte Rechtssekretär Tom Kircher dem Ortsvorstand der IG Metall Arnsberg bei seiner diesjährigen Klausurtagung berichten.
Vor 5 Jahren hatte sich die IGM Arnsberg entschlossen, den Rechtsschutz selbst in die Hand zu nehmen und im eigenen Haus anzubieten. Dies wurde von den Mitgliedern sehr gut angenommen. Die Zahl der Neuverfahren ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Waren es in 2001 noch 340 Neuzugänge, wurden 2005 bereits 454 neue Verfahren geführt.

Nach Sachgebieten aufgeteilt, wurden etwas mehr als die Hälfte der Verfahren in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten geführt. Dabei ging es in 50 % um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Die weiteren Verfahren teilen sich auf in Streitigkeiten innerhalb eines bestehenden Arbeitsverhältnisses. Hierbei ist auffallend, dass Streitigkeiten um Lohnzahlungen zugenommen haben. Häufig wird der Lohn erst zwei bis drei Monate verspätet gezahlt. Einigen kleineren Firmen geht es zunehmend finanziell schwieriger. Oft ist genügend Arbeit vorhanden, die Zahlungen der Auftraggeber kommen aber nur zögerlich. Die Mitarbeiter müssen nicht nur die finanziellen Lücken überbrücken, sie tragen auch das Insolvenzrisiko. Dieses wird durch die Agentur für Arbeit nur für drei Monate Lohnrückstand abgedeckt.

Im Sozialrecht wurde wieder vermehrt um den Schwerbehindertenausweis gestritten. Zum einen erhält man mit dem Ausweis einen besonderen Kündigungsschutz, zum anderen ist mit ihm die Alterrente mit 63 ohne Abzüge möglich.
Im Laufe des Jahres sind zahlreiche Streitigkeiten über Arbeitslosengeld II dazugekommen. Nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes sind viele Fragen ungeklärt. Die Bearbeitung der Widersprüche beim HSK erfolgt erfreulich zügig, allerdings dauert eine Entscheidung beim Sozialgericht selbst in einem Eilverfahren noch mehrere Monate.

Der Erfolg in Zahlen:

Im Arbeitsrecht wurden in 2005 über 1.400.000 EUR als Lohn, Abfindung oder andere Leistung erstritten.
Im Sozialrecht liegt der Erfolgswert bei 290.000,00 EUR.


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