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Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen



07. Februar 2002: Tarifrunde 2002 im Kfz-Handwerk Sachsen

16. Januar 2002: Neuer Kfz-Tarifvertrag für Brandenburg




11. Januar 2002: Verhandlungsergebnis für Brandenburgs Kfz-Gewerbe
Nach drei Warnstreikwellen hat die IG Metall mit den Arbeitgebern des Kfz-Gewerbes Brandenburg ein Tarifergebnis erzielt. „Nur die Entschlossenheit und Kampfbereitschaft der IG Metall-Mitglieder in den Büros und Werkstätten des Kfz-Gewerbes hat die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch zurück gebracht und schließlich ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis ermöglicht“, sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Gerd Schulz, am Freitag in Berlin.

Die rund 10 000 Beschäftigten der Branche erhalten für die Monate Oktober 2001 bis einschließlich Januar 2002 eine Einmalzahlung in Höhe von 115 Euro. Ab Februar 2002 werden die Löhne und Gehälter in vier Stufen an das Berliner Niveau angenähert. Die letzte Stufe tritt am 1. Mai 2003 in Kraft. Diese Stufen beinhalten auch die Angleichung der Arbeitszeit von derzeit 36,5 Stunden pro Woche auf 36 Stunden im Oktober 2002.

Die Tarifvertragsparteien haben sich verpflichtet, die im Oktober 2003 anstehen-den Verhandlungen für Berlin und Brandenburg auf der Basis des Berliner Ecklohnes zu führen. „Das bedeutet, dass bei den nächsten Verhandlungen für Berlin und Brandenburg ein einheitliches Tarifniveau erreicht wird“, sagte Gerd Schulz.

Weiterhin wurde vereinbart, dass die Ausbildungsvergütungen ab 1. Februar in Berlin um 5 Euro und in Brandenburg um 10 Euro je Ausbildungsjahr und Monat steigen. Im Oktober 2002 muss über die weitere Angleichung der Ausbildungsvergütungen verhandelt werden.


07. Januar 2002: Brandenburger Kfz-Arbeitgeber sollen an Verhandlungstisch zurück kehren - Autokorso zum Verbandssitz in Berlin
Rund 130 IG-Metall-Mitglieder aus zwölf Brandenburger Autohäusern protestier-ten am Montag in Berlin mit einem Autokorso zum Sitz des Verbandes der Kfz-Arbeitgeber gegen die Hinhaltetaktik des Tarifpartners. „Die Kfz-Arbeitgeber blockieren die Lösung eines seit Monaten schwelenden Tarifkonflikts, und das lassen wir uns jetzt nicht länger bieten“, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen, Hasso Düvel, am Morgen vor den Kundgebungs-teilnehmern. Ein Angebot der IG Metall, ebenfalls vor den Versammelten zu dem Konflikt Stellung zu nehmen, lehnte die Arbeitgeberseite ab.

„Mit ihrem Widerruf eines bereits ausgehandelten Tarifkompromisses, der ende November nach zwei Warnstreikwellen erzielt worden war, haben die Arbeitge-ber die jetzige Situation selbst herauf beschworen. Das haben wir ihnen klar gemacht und sie aufgefordert, umgehend an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. Sonst riskieren die Arbeitgeber eine weitere Zuspitzung des Tarifkon-flikts“, sagte der Verhandlungsführer für die IG Metall, Gerd Schulz, auf ab-schließenden Kundgebung vor dem Gebäude der Arbeitgeber. Die IG Metall hat jetzt wieder ihre ursprüngliche Forderung auf die Tagesordnung gesetzt: Anglei-chung der Tarifeinkommen der rund 10 000 Beschäftigten in den Brandenburger Autohäusern an das Berliner Niveau.

Auf Grund der bisherigen Aktionen haben die Arbeitgeber am heutigen Mittag Verhandlungsbereitschaft signalisiert und für den 10. Januar 2002, um 10.00 Uhr einen Verhandlungstermin mit der IG Metall vereinbart.


10. Dezember 2001: Tarifabschluss vom 24. November im Kfz-Handwerk Brandenburg widerrufen
Der Landesverband des Kfz-Gewerbes Berlin-Brandenburg hat am 10. Dezember den Tarifabschluss vom 24. November 2001 innerhalb der Erklärungsfrist widerrufen.

Jetzt werden weitere Warnstreiks vorbereitet.


24. November 2001: Verhandlungsergebnis im Kfz-Handwerk Brandenburg
Im Tarifstreit im brandenburgischen Kfz-Handwerk konnte eine Einigung erzielt werden.
Ab 01. Oktober 2001 verkürzt sich die Arbeitszeit rückwirkend um eine halbe Stunde. Ab 01. Februar 2002 steigen die Löhne und Gehälter um 2,05%.
Ab 01. Oktober 2002 verkürzt sich die wöchentliche Arbeitszeit um weitere 30 Minuten auf 36 Stunden. Zugleich wurde eine weitere Steigerung der Löhne und Gehälter vereinbart, die zusammen mit der Arbeitszeitverkürzung eine Verbesserung um 3,2 % ausmacht.

Die Tarifvertragsparteien waren sich einig, dass in den Verhandlungen im Jahr 2003 über die weitere Annäherung der Einkommen in Brandenburg an den Berliner Ecklohn eine Regelung getroffen wird.

Die Erklärungsfrist läuft bis 11. Dezember 2001, 12:00 Uhr.


Kfz-Arbeitgeber in Brandenburg in Tarifverhandlungen ohne akzeptables Angebot

Der Tarifstreit im Kfz-Gewerbe Brandenburgs spitzt sich zu. „Auch in der dritten Runde der Tarifverhandlungen legten die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vor“, sagte der Verhandlungsführer für die IG Metall, Gerd Schulz, am Freitag in Berlin. Hauptstreitpunkt ist die Angleichung der Tarifeinkommen für die rund
10 000 Beschäftigten der Branche an das Berliner Niveau. Vor dem Hintergrund der ablehnenden Haltung der Arbeitgeber waren am Mittwoch (14. November) IG Metall-Mitglieder in drei brandenburgischen Autohäusern in den Warnstreik getreten und hatten damit Bewegung in die festgefahrenen Tarifverhandlungen gebracht. „Die Arbeitgeber rückten zwar von ihrer Nullrunden-Vorstellung ab, boten aber nur 0,75 Prozent mehr. Das ist ein Unding“, sagte Gerd Schulz. „Die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes in Brandenburg fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Wir werden es nicht zulassen, dass die Tarifentwicklung in Brandenburg von der in allen anderen Tarifgebieten abgekoppelt wird“, bekräftig-te Schulz die Forderung der Gewerkschaft.

Die Tarifparteien wollen am Samstag, den 24. November 2001 um 10.00 Uhr in kleiner Kommission erneut nach einer Lösung des Konflikts suchen. Sollte keine Einigung zu Stande kommen, schließt die IG Metall weiteren Warnstreiks in der darauf folgenden Woche nicht aus.


Kfz-Handwerk Brandenburg - Warnstreiks am 14.11.2001
Mit Warnstreiks haben die KollegInnen vor der 3. Verhandlungsrunde am 15.11.2001 den Arbeitgebern klar gemacht: Brandenburger sind keine Menschen 2. Klasse !

Die Tarifkommission hatte die Angleichung der Brandenburger Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen an das Berliner Niveau sowie die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen im Tarifgebiet I um 5 % gefordert.

In der 2. Verhandlungsrunde machten die Arbeitgeber folgendes Angebot: Die Einkommens- und Ausbildungsvergütungen werden nicht erhöht, sondern sollen auf dem alten Niveau festgeschrieben werden.

Die Tarifkommission ist anderer Meinung. Die Arbeit in den Kfz-Werkstätten in Ost und West unterscheidet sich nicht.


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