Frankfurt, 14. Juni 2004
Gemeinsames Entgelt für Arbeiter und Angestellte/Tarifreform in der Metall-Mittelgruppe in der entscheidenden Phase
IG Metall macht Druck für Abschluss
Am Dienstag, 15. Juni, beginnt um 13.30 Uhr in Darmstadt (Maritim Rhein-Main-Hotel) die 15. Verhandlung zwischen der IG Metall und den Metall-Arbeitgebern der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) über ein neues Entgeltrahmen-Abkommen (ERA). Es soll die geänderten und sich weiter verändernden Bedingungen in der Arbeitswelt berücksichtigen, eine leistungsgerechtere Bezahlung ermöglichen und dafür die bisherige Trennung in Arbeiter und Angestellte beenden.
Nach mehreren Teilverhandlungsergebnissen stehen in der Schlussphase der bis zum 30. Juni vereinbarten Einigungsfrist die künftigen Verdienste der Beschäftigten im Mittelpunkt. Hierzu gab es in der letzten Verhandlung am 2. Juni noch erhebliche Differenzen zwischen IG Metall und Arbeitgebern. Die IG Metall will in jedem Fall sicher stellen, dass ERA bei den Beschäftigten als Verbesserung ankommt. Sie hat deshalb Arbeitgeber-Vorschläge zurückgewiesen, die diese Voraussetzung nicht erfüllen.
Um in der vereinbarten Frist zu einem akzeptablen Abschluss zu kommen, will die IG Metall auf die Verhandlung am Dienstag Druck machen. Sie erwartet mehrere hundert Metallerinnen und Metaller, die vor dem Auftakt am Verhandlungsort für einen fairen und raschen Abschluss demonstrieren wollen. Vorher werden sie ab 10 Uhr in der Stadthalle Rüsselsheim an einer erweiterten Tarifkommissionssitzung teilnehmen.
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