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Verwaltungsstelle Bremerhaven


AKTIONEN



Die Ortsfrauengruppe feierte ihr diesjähriges Sommerfest im "Park der Gärten" in Bad Zwischenahn.
Nicht nur das Wetter spielte mit, sondern auch unsere gute Laune - wir hatten sehr viel Spaß und sind fröhlich und beschwingt in die Sommerpause gegangen!


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So bunt und sonnig haben wir
den 1. Mai 2011 gefeiert!



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Ausstellung "Made in...Made by..."

Die IG Metall Frauengruppe Bremerhaven hat zusammen mit dem Nord-Süd-Forum und dem LFI (Lehrerfortbildungsinstitut) im Mai die Ausstellung "Made in...Made by..." in den Kultursaal der Arbeitnehmerkammer in der Friedrich-Ebert-Straße geholt. Diese Ausstellung war bis zum 29.05.10 zu besichtigen.


"Kleider machen Leute! Doch wer macht unsere Kleider?

Jährlich kauft sich ein Mensch in Deutschland rund 12 Kilogramm Kleidung und gibt dafür € 870,-- aus. Und fast jeder Neuerwerb im Kleiderschrank hat bereits eine Weltreise hinter sich. Ein Beispiel: Die Baumwolle stammt aus Benin, gewebt wurde der Stoff in Indien, die Farbe kommt aus Kanada und gefärbt wurde der Stoff in der Türkei, genäht wurde das Ganze in Billiglohnländern wie Rumänien, Bangladesh, China und El Salvador. Die Löhne sind niedrig, die Arbeitsbedingungen miserabel. Die Wanderausstellung führt Dich auf den Spuren der Kleidung um die Welt.
Weitere Infos zu der Ausstellung und Bilder gibt es unter:

www.made-in-made-by.info (biz - Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung)

Dort kann auch der komplette Ausstellungstext angefordert werden. Die Ausstellung kann man anfordern - Informationen gibt es auch auf der homepage www.bizme.de



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Die Ausstellung wurde am 03.05.10 um 18:00 Uhr im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer in Bremerhaven von Kerstin Ulke (Nord-Süd-Forum Bremerhaven), Herma Thies (LFI - Lehrerfortbildungsinstitut Bremerhaven) und Gaby Köckritz (IG Metall Vorsitzende Frauengruppe Bremerhaven) eröffnet.





Christiane Schnura von der "Kampagne für Saubere Kleidung" (CCC = Clean clothes campaign) hielt einen sehr interessanten 45 minütigen Vortrag über die Arbeitsbedingungen von Näherinnen in Mittel- und Südamerika sowie in asiatischen Staaten. Die anschließende Diskussion zeigte, dass doch sehr viel Aufklärungsbedarf da ist und die Anwesenden stellten sehr genaue Fragen, rund um die schwierigen Themen Arbeitssituation der Näherinnen und was kann der Konsument tun.




Nach dem Vortrag und der Diskussion haben die Besucher sich in aller Ruhe die Ausstellung angesehen und sich weiter informiert:











Unsere Frauengruppe auf der Kundgebung am 1. Mai 2010


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Auch unsere Frauengruppe war mit insgesamt sechs Frauen (und Nachwuchs) vertreten! Der Marsch vom Gewerkschaftshaus bis zur Großen Kirche hat nicht nur uns sehr viel Spaß gemacht, die gute Stimmung im Demonstrationszug wurde auch vom nicht ganz so schönen Wetter nicht getrübt!






„Kampagne für saubere Kleidung – was hat das mit öffentlicher Beschaffung zu tun?“ – Live-Sendung am runden Tisch am 12. Mai 2009 bei Radio Weser TV

Die Ortsfrauengruppe unter Leitung der Kolleginnen Gaby Köckritz und Ilsabe Zöller lud zum Informations- und Diskussionsabend bei Radio Weser TV (vorm. Offener Kanal) am 12. Mai 2009 ein. Als Gäste nahmen die Kollegin Renate Sindt, BR-Vorsitzende Klinikum Bremerhaven, und Christiane Schnura, Koordinatorin der „Kampagne für saubere Kleidung“ aus Wuppertal, teil. Dies war die zweite Veranstaltung zum Thema „Öffentliche Beschaffung“, die in Zusammenarbeit mit dem Nord-Süd-Forum stattfand.


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Der Landtagsbeschluss vom November 2007 für eine nachhaltige öffentliche Beschaffung mit dem Titel „Gegen Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen – Für eine verantwortungsvolle öffentliche Beschaffung und Vergabe“ verpflichtet beide Kommunen, Bremen und Bremerhaven, bei Beschaffung und Ausschreibungen auf die Kernarbeitsnormen der ILO (internationale Arbeitsorganisation) auf Einhaltung ökologischer Standards sowie Standards des fairen Handels zu achten. Doch wie weit sind wir hier im Lande Bremen – wie wurde der Beschluss in die Tat umgesetzt? Der Zwischenbericht vom März 2008 zeigt deutlich, dass es mit der Umsetzung gewaltig hapert, der Beirat, der im Frühjahr 2009 das erste Mal tagen sollte, kam nicht zusammen und somit gibt es auch noch keine offizielle Stellungnahme aus Bremen. Doch wo liegen die Schwierigkeiten bei der Umsetzung? Christiane Schnura klärte auf, dass kaum einer-/-m kommunalen EinkäuferIn bekannt ist, woher die Ware stammt, die die Kommune für die Feuerwehr, für Krankenhäuser und Kindergärten, Müllabfuhr und andere öffentliche Unternehmen einkauft. Ein nicht unerheblicher Teil dieser (Dienst-)Kleidung wird in so genannten Billiglohnländern in Südostasien, Mittelamerika und Osteuropa hergestellt. Recherchen machen deutlich, dass bei der Herstellung der Bekleidung massiv Menschen- und Arbeitsrechte verletzt werden (Verbot von Vereinigungen wie Gewerkschaften, gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen, Arbeitsstunden von bis zu 100 Stunden/Woche ohne einen freien Tag, Zahlung keines oder nur eines Mindestlohns, der nicht zum Überleben ausreicht und vieles mehr). Gerade wurde wieder ein Fall bekannt, wo eine kranke Näherin am Arbeitsplatz bewusstlos wurde, und die Vorgesetzten erst nach vielen Stunden auf Drängen der anderen Näherinnen erlaubten, dass sie in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo sie dann später starb.

Die öffentliche Hand hat eine soziale Verpflichtung und sollte in ihrem eigenen Einkaufsverhalten mit gutem Beispiel vorangehen. So ein Beispiel brachte die Kollegin Sindt: „Die Wäsche und auch die Bekleidung im Klinikum kommt von einem deutschen Hersteller, wird also im eigenen Land gefertigt. Außerdem haben wir eine eigene Wäscherei, die auch noch ökologisch gut arbeitet, da sie an das Fernwärmenetz der MBA angeschlossen ist.“ Dass dies ein Einzelfall im Bundesgebiet ist, bestätigte Frau Schnura sofort. Es zeigt aber auch, dass sozial verträglich hergestellte Ware nicht nennenswert teurer ist. Leider gibt es kaum Anbieter in Deutschland mehr, die Dienstkleidung oder andere Ware wie Steine und Computer herstellen. Die öffentliche Beschaffung könnte ein machtvolles Werkzeug zur Förderung von Nachhaltigkeit sein, wenn man bedenkt, dass die öffentlichen Institutionen eine Kaufkraft von 350 Milliarden Euro jährlich in Deutschland haben! Auf lange Sicht kann dies dazu führen, dass Firmen den Standards folgen – aber dafür müssen Richtlinien und Gesetze geschaffen werden. Andere europäische Länder sind diesen Schritt schon gegangen: In den Niederlanden, Dänemark und in Frankreich gibt es Aktionspläne, die bis 2010 laufen. Bremen/Bremerhaven gehört zu den fast 130 Städten und Gemeinden, die den Beschluss fassten, eine verantwortungsvolle Beschaffung zu gewährleisten. Dass dies ein langer und steiniger Weg ist, steht außer Frage – doch nach dem ersten Schritt muss auch ein zweiter folgen!

Am Ende der 45 minütigen Live-Sendung kamen die Teilnehmerinnen zum Schluss, dass sie als aktive Mitgliederinnen einer Gewerkschaft Einfluss nehmen wollen, dass ökologische und soziale Standards in den Lieferketten eingehalten werden – das hätte eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Herstellerländern zur Folge. Denn, wer, wenn nicht wir, müssen uns dafür einsetzen – für uns alle, für die Unternehmen, die BeschafferInnen und Politik sind Aktivitäten für ein faires Beschaffungswesen vergleichsweise kleine Investitionen in Zeit, Geld und Aufwand. Für die ArbeiterInnen bedeutet es viel mehr: Eine Chance auf ein Leben und eine Arbeit in Würde.

Die Ortsfrauengruppe wird sich weiterhin mit dem Nord-Süd-Forum für die Umsetzung des Beschlusses des Landtags einsetzen! Keine Ausbeutung mit Steuergeldern – wir kämpfen für die Integration von Sozialstandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge!






Unsere Frauengruppe auf der 1. Mai Kundgebung 2009


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Frauentag - 8. März 2009


Unsere Ortsfrauengruppe nahm am diesjähren Internationalen Frauentrag in Emden an einer Veranstaltung teil, in der u. a. die Photo-Ausstellung zu den 12 Thesen zur gewerkschaftlichen Frauen- und Gleichstellungspolitik der IG Metall eröffnet wurde.


"Gute Arbeit - Gutes Leben - Gute Zukunft"

These 1: Frauenerwerbstätigkeit - selbstverständlich(,) existenzsichernd!
These 2: Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit - jetzt und nicht in 400 Jahren!
These 3: Wir arbeiten, um zu leben - nicht umgekehrt!
These 4: Gute Arbeit ist eine Selbstverständlichkeit - für Frauen und Männer!
These 5: Lebenslang lernen - für Frauen (k)ein Problem!
These 6: Zwischen Familie und Beruf passt kein "oder"!
These 7: Frauen können alles, aber man(n) muss es wollen!
These 8: Soziale Sicherung ist mehr als die Absicherung des männlichen Alleinverdieners!
These 9: Mitbestimmung - Frauen vertreten sich selbst am besten!
These 10: Junge Frauen wollen mehr!
These 11: Gemeinsam sind Frauen stark - weltweit!
These 12: Die IG Metall muss weiblicher werden!


Die IG Metall ist eine Gewerkschaft, die durch Beteiligung und Engagement, Kraft und Durchsetzungsvermögen gewinnt.

Nehmen wir selbstbewußt den Platz ein, der uns zusteht!



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Die Photoausstellung ist eine Wanderausstellung und wird sicherlich auch bald in unserer Verwaltungsstelle zu sehen sein. Interessierte können sich in der Verwaltungsstelle melden, es gibt kostenlos ein Plakat, auf dem über 100 Photos abgedruckt sind!


Hier die Pressemitteilung zum 08. März 2009 in Emden:

IG Metall: Frauen dürfen nicht zu Verliererinnen der Krise werden

Emden – Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise hat die IG Metall an Unternehmen und Politik appelliert, die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt nicht zu gefährden. „Wenn in schlechten Zeiten die Jobs knapper werden, sind Frauen oft die ersten, die gehen müssen. Ziel muss sein, die Krise mit allen Beschäftigten zu überstehen“, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied, Helga Schwitzer, anlässlich einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am Sonntag in Emden.

„Frauenpolitik ist kein Luxusthema für gute Zeiten“, sagte Schwitzer. Die Politik sei gefordert, einer Verschärfung bestehender Diskriminierungen vor allem in der Krise entgegen zu wirken. „Wir brauchen ein gleichstellungspolitisches Sofortprogramm. Frauen dürfen nicht zu Verliererinnen der Krise werden“, forderte Schwitzer. Sie hob hervor, dass Frauen- und Gleichstellungspolitik mehr erfordere, als die bisher von der Bundesregierung betriebene Familienpolitik. Das werde die IG Metall im Vorfeld der Bundestagswahl zum Thema machen.

Die Unternehmen seien gefordert, Entgeltgleichheit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie gleiche Karrierechancen zu fördern. Der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern zeige deutlich, dass die betriebliche Realität noch weit entfernt von wirklicher Gleichstellung sei. Das Einkommen von Frauen liege noch immer 23 Prozent unter dem der Männer und der Unterschied habe sich 2008 im Vergleich zu den Vorjahren noch vergrößert. Damit rücke Deutschland im europäischen Vergleich immer weiter nach hinten. Die IG Metall setze sich für eine Gleichstellungspolitik ein, die „Gute Arbeit, gutes Leben, gute Zukunft“ zum Inhalt habe, sagte Schwitzer. Gleichstellungspolitik bedeute: Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit, berufliche Chancengleichheit sowie ein eigenständiges, Existenz sicherndes Einkommen für Frauen. Unerlässlich seien zudem Arbeitszeiten, die sich an den Bedürfnissen der Beschäftigten orientierten, eine eigenständige Absicherung von Frauen in den Sozialsystemen sowie ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft.








Kundgebung am 1. Mai 2008


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Unsere Stand am 1. Mai 2007


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Unsere Frauengruppe am 1. Mai 2005


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Frauen bewegen Politik
8. März 2005 Internationaler Frauentag


Damit die Interessen von Frauen an gleichberechtigter Teilhabe in Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigt werden, müssen sich Frauen gerade in Krisenzeiten selbst einmischen!
Daher stand der Internationale Frauentag unter dem Motto „Frauen bewegen Politik".
Die Frauengruppe Bremerhaven-Cuxhaven beteiligte sich mit einem Informationsstand an einem „Markt der Möglichkeiten„ im Columbuscenter vor der Schiffergilde in Bremerhaven. Die Frauengruppe informierte über die Geschichte „Brot und Rosen" zum Internationalen Frauentag und verteilte Rosen versehen mit einem Handzettel wo, die Bedeutung von Brot und Rosen beschrieben wurde.

Die Frauengruppe fordert ein Chancen Gleiches Europa, ein Gleichstellungsgesetz in der privaten Wirtschaft und Frauen, die sich ihrer Stärke bewusst sind und überzeugend und machtvoll auftreten gerade jetzt, damit beim Umbau des Sozialstaates und im betrieblichen Strukturwandel ihre Interessen an chancengleicher Teilhabe nicht unter die Räder kommen.



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Am 28. April 2005 findet der diesjährige Girlsday statt.

Ziel dieser Initiative ist es, das Berufswahlspektrum von jungen Frauen zu erweitern und Öffentlichkeit wie Unternehmen auf die Stärken von Mädchen aufmerksam zu machen.
Wir hoffen, dass möglichst viele Betriebe und Unternehmen in diesem Jahr für den Girlsday gewonnen werden können und dass unsere Kolleginnen und Kollegen in den bereits feststehenden Betrieben aktiv an Vorbereitung und Durchführung beteiligt werden.
Neueste Infos zum Girlsday sind erhältlich auf der jährlich aktualisierten Homepage www.girls-day.de


Die "Girls" vom Girlsday 2004:

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Die Frauengruppe beschließt ihr erfolgreiches und kreatives Jahr 2004 mit einer stimmungsvollen "Weihnachtssitzung":


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Zum Abschluss gab es dann noch ein paar kleine Geschenke -
heißbegehrte Glücksbringer für das neue Jahr 2005!







„NEIN zu Verbrechen im Namen der Ehre“
TERRE DES FEMMES startet bundesweite Kampagne


Die Fahnenaktion geht weiter: In über 800 Städten werden Fahnen zum internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ gehisst.

Am 25. November 2004 wird auch die Ortsfrauengruppe der IG-Metall Verwaltungsstelle Bremerhaven/Cuxhaven die Fahne am Gewerkschafts-haus in Bremerhaven wehen lassen!



Der 25. November ist der Internationale Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, der im Gedenken an den gewaltsamen Tod der Schwestern Mirabal ins Leben gerufen wurde. Die Mirabalschwestern wurden am 25.11.60 vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monate-langer Folter ermordet.

Jedes Jahr, seit der Gründung des Vereins 1981, findet dieser Gedenktag unter einem anderen Motto statt. Am 25. November 2004 wird die erstmals zweijährige Jahreskampagne „NEIN zu Verbrechen im Namen der Ehre“ eröffnet.

Jährlich sterben Tausende von Mädchen und Frauen im Namen der Ehre. Sie werden von männlichen Familienmitgliedern gesteinigt, mit Säure übergossen, überfahren oder auf andere grausame Art ermordet. Der Grund: Sie haben sich nicht gemäß ihrer traditionellen Rolle als Frau ver-halten und somit die Ehre des Mannes bzw. der gesamten Familie verletzt. Aber auch Unterdrückung, Misshandlung, Zwangsheirat und Verstoßung von Mädchen und Frauen sind in patriarchalischen Gesellschaften weit verbreitet, um die Ehre zu bewahren oder wiederherzustellen. Die Ehre ist häufig mehr wert als das Leben der Frau.

Ziel der Kampagne ist es, diese schweren Menschenrechtsverletzungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Denn auch in Deutschland werden Mädchen und Frauen im Namen der Ehre physisch und psychisch unter-drückt oder sogar ermordet. Im Rahmen der Kampagne soll aber auch eine Prävention auf internationaler Ebene durch Gesetzesänderungen und internationaler Ächtung angestrebt sowie die Voraussetzungen in die Wege geleitet werden, dass Täter eines Ehrverbrechens angemessen verurteilt werden.

Verbrechen im Namen der Ehre sind kein religiöses Phänomen. KEINE Religion legitimiert diese schweren Menschenrechtsverletzungen oder schreibt sie gar vor!



Bei weiterem Interesse findet ihr unter folgendem Link mehr Informationen: http://www.frauenrechte.de






1. Mai 2004 in Bremerhaven


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Das Transparent für den 1. Mai 2004 wird an einem Abend fertiggestellt - wie man unschwer erkennen kann, hatten wir sehr viel Spaß dabei


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Auch wir waren in Berlin
am 03. April 2004!



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