Der Ausschuss wird ehrenamtlich geleitet durch den Vorsitzenden: Michael Bode Betriebsratsvorsitzender bei
BLG AutoTec Bremerhaven online-redaktion(at)nord-com.net
Der Ausschuss wird hauptamtlich betreut durch:
Hans-Werner Schmolke
Politischer Sekretär der Verwaltungsstelle Bremerhaven hans-werner.schmolke(at)igmetall.de
Die Frauen und Männer die im Handwerk arbeiten, haben eine Gemeinsamkeit, sie arbeiten in der Mehrzahl in kleinen und Kleinstbetrieben. Es ist offensichtlich, dass diese Betriebsstrukturen eine andere gewerkschaftliche Strategie erfordern als die, die sich in der Industrie bewährt hat.
Um aus dem Handwerksbereich Informationen und Erfahrungen auszutauschen und Strategien zu entwickeln und zu koordinieren bildet die IG Metall vor Ort, auf Bezirksebene und beim Vorstand einen Handwerksausschuss.
Auch unsere Verwaltungsstelle hat einen Handwerksausschuss.
An den Sitzungen des Handwerksausschusses, beteiligen sich rund 25 Kolleginnen und Kollegen regelmäßig. Um die 20 Betriebe sind somit in der Regel im Handwerksausschuss vertreten.
In diesem Ausschuss, der einmal monatlich unter der Leitung des Vorsitzenden Michael Bode und des Handwerkssekretärs Hans-Werner Schmolke mitgliederöffentlich tagt, diskutieren wir in lockerer Atmosphäre über betriebliche Probleme, geben anderen bei ihren Problemen Tipps und Hilfestellungen und unterstützen neue und erstmals gewählte Betriebsräte.
Wir unterstützen bei Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber und geben gegenseitig Hilfestellung bei Schreiben an den Arbeitgeber oder Widersprüchen bei Kündigungen. Wir treffen Absprachen für Tarifverhandlungen und diskutieren über Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen auf das Handwerk. So hat ja zum Beispiel das neue Betriebsverfassungsgesetz erhebliche Auswirkungen, gerade auf die überwiegende Anzahl der Handwerksbetriebe.
Die Handwerker in der IG Metall sind keine Personengruppe – Handwerk ist ein Wirtschaftszweig.
Deshalb beschäftigen wir uns im Handwerksausschuss auch hauptsächlich mit der Branchenarbeit im Handwerk.
Insgesamt sind fast 1000 Kolleginnen und Kollegen aus dem Handwerk in der IG Metall Bremerhaven organisiert.
Hierbei ist das Kfz-Handwerk mit alleine 450 Mitgliedern die mitgliederstärkste Handwerks-Branche in der Bremerhavener IG Metall.
Wer Lust und Interesse hat hier mitzuwirken oder nur etwas neues aus seiner Handwerksbranche erfahren möchte, kann einfach zu einem unserer Treffen kommen.
Die Sitzungen finden jeden 2. Dienstag im Monat (Sommerpause Juli/August) um 18.00 Uhr im Sitzungssaal des DGB (4. Stock im Gewerkschaftshaus, Hinrich-Schmalfeldt-Str. 31b) in Bremerhaven statt. (Im Sommer trifft man sich auch schon mal im Garten.)
Für intensivere Themen halten wir einmal im Jahr ein Wochenend- und ein Wochenseminar im Marschenhof/Wremen ab.
Infos gibt`s beim Kollegen Hans-Werner Schmolke unter der Tel. Nr. 0471/92203-13.
Die genauen Termine entnehmt bitte der Seite "Termine" oder unserer Lokalseite der „metall“.
Selbstverwaltung im Handwerk
Das 753.000 Unternehmen umfassende Handwerk mit seinen rund sechs Millionen Beschäftigten gliedert sich zurzeit in 7158 Handwerksinnungen und 55 Handwerkskammern.
Als Besonderheit des Handwerks ist anzuerkennen, dass dieser Wirtschaftsbereich als einziger neben der unmittelbaren betrieblichen Ebene der Betriebsräte auch auf überbetrieblicher Ebene fachliche und überfachliche Beteiligungs- und Gestaltungsrechte der Arbeitnehmer kennt, die durch Bundesrecht auf der Grundlage des Gesetzes zur Ordnung des Handwerks verbindlich geregelt sind.
Handwerksarbeit vollzieht sich neben der unmittelbaren gewerkschaftlichen Interessenvertretung im Betrieb auch in Form der überbetrieblichen Interessenwahrnehmung der Arbeitnehmer/innen im Rahmen der Selbstverwaltung des Handwerks, in den Organen der Innungen, der Handwerkskammern, der Kammerzusammenschlüsse sowie in den Arbeitskreisen und Handwerksausschüssen unserer Gewerkschaften.
Gewerkschaftliche Handwerksarbeit bedeutet persönlichen Einsatz im Betrieb und die Bereitschaft, sich darüber hinaus in der betriebsübergreifenden Selbstverwaltung des Handwerks ehrenamtlich zu engagieren.
Besonders schwierig gestaltet sich erfahrungsgemäß die Interessenvertretung der Arbeitnehmer durch die Gesellenausschüsse bei den Innungen.
Gerade auf dem schwierigen Feld der Arbeitnehmerbeteiligung in den Innungen bedarf es fundierter Kenntnisse über Bestimmungen der Handwerksordnung und der Innungssatzung sowie ihrer sachbezogenen und praxisgerechten Anwendung.
Es ist unsere Aufgabe, die uns gesetzlich übertragenen Mitbestimmungsrechte und Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Selbstverwaltung des Handwerks zu ergreifen und sie im Interesse unserer im Handwerk tätigen Kolleginnen und Kollegen zu nutzen.
Es liegt an uns, den Leitgedanken des Kooperationsmodells Handwerk mit Leben zu erfüllen. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist ein bedeutender Eckpfeiler gewerkschaftlichen Engagements im Handwerk.
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