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letzte Änderung am Montag, den 11. Mai 2009
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Der Lebenslauf |
Das Kriegsdienstverweigerungsgesetz (KDVG) verlangt, dass dem Antrag ein "ausführlicher Lebenslauf" beigefügt wird. Dieser Lebenslauf sollte die wesentlichen persönlichen Daten, d.h. Angaben zu Geburtsdatum, Geburtsort, zu den Eltern und Geschwistern, zum schulischen und beruflichen Werdegang enthalten und keine größeren Lücken haben. Du solltest den Lebenslauf so aufbauen, dass er die schriftliche Begründung der KDV sinnvoll ergänzt. Denn die Begründung sollte auch eine Erklärung zur Entstehungsgeschichte der KDV-Entscheidung enthalten. Hier gibt es Überschneidungen.
Zum Beispiel: Willst du später in der Begründung ausführen, dass wichtige Denkanstöße etwa durch die Mitarbeit in einer kirchlichen Jugendgruppe, einer schulischen Arbeitsgemeinschaft, einer Theatergruppe, durch soziales oder politisches Engagement erfolgten, so kannst du das bereits im Lebenslauf einarbeiten. Du kannst beispielsweise im Lebenslauf schreiben: "Etwa in der Zeit zwischen meinem 14. und 17. Lebensjahr habe ich mich in dem Jugendzentrum XY engagiert. Wir waren eine Gruppe von 10 Jugendlichen und haben dort über die verschiedensten Fragen gesprochen. So auch über die Themen Gewalt, Krieg, Hunger in der "Dritten Welt" usw. Wir haben uns aber auch praktisch engagiert, indem wir Kindern aus dem benachbarten Obdachlosenasyl Schularbeitenhilfe anboten. "Damit sei nicht gesagt, dass du besonderes soziales Engagement nachweisen mußt. Falls aber in deiner Entwicklungsgeschichte bestimmte, wesentliche prägende Phasen dieser oder anderer Art vorhanden sind, sollten sie auch erwähnt werden. |
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