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| Büxenstein-Lied |
Text: Richard Schulz
Musik: Nach dem Soldatenlied "Argonnerwald um Mitternacht"
Im Januar um Mitternacht
ein Kommunist stand auf der Wacht.
Er stand mit Stolz, er stand mit Recht,
stand kämpfend gegen ein Tyranngeschlecht.
Er stand mit Stolz, er stand mit Recht,
stand kämpfend gegen ein Tyranngeschlecht.
Und donnernd brüllt die Artillerie.
Spartakus hat nur Infantrie,
Granaten schlagen bei uns ein;
Regierungstruppen stürmen Büxenstein.
Granaten schlagen bei uns ein;
Regierungstruppen stürmen Büxenstein.
Und mit der Knarre in der Hand
er hinterm Zeitungsballen stand.
Die Kugeln pfeifen um ihn 'rum;
der Kommunist, er kümmert sich nicht drum.
Die Kugeln pfeifen um ihn 'rum;
der Kommunist, er kümmert sich nicht drum.
O Büxenstein! O Büxenstein!
Spartakus sein heißt Kämpfer sein.
Wir haben gekämpft bei Büxenstein,
und dafür sperrt man uns im Kerker ein.
Wir haben gekämpft bei Büxenstein,
und dafür sperrt man uns im Kerker ein.
Gefangen - ach! - in Weh uns Schmerz,
und dennoch hoffet unser Herz!
Spartakus lebt! Spartakus siegt!
Frisch auf zum Kampf, Genoss', verzage nicht!
Spartakus lebt! Spartakus siegt!
Frisch auf zum Kampf, Genoss', verzage nicht!
Warum er kämpft, der Kommunist?
Damit iht's alle, alle wißt:
Er kämpft für Freiheit und für Recht.
Nicht länger sei der Arbeitsmann ein Knecht.
Er kämpft für Freiheit und für Recht.
Nicht länger sei der Arbeitsmann ein Knecht.
Und alle Menschen, arm und reich,
sie sollen werden alle gleich,
daß niemand leidet ferner Not,
und jeder hat genügend täglich Brot,
daß niemand leidet ferner Not,
und jeder hat genügend täglich Brot.
Darum nur kämpft der Kommunist,
damit ihr's alle, alle wißt.
Er schwur die Treu' bis in den Tod
dem schönen Freiheitsbanner purpurrot.
Er schwur die Treu' bis in den Tod
dem schönen Freiheitsbanner purpurrot.
O Spree-Athen, o Spree-Athen,
viel Blut, viel Blut hast du geseh'n!
In deinem Friedrichsfelde ruht
so manches tapfere Spartakusblut.
In deinem Friedrichsfelde ruht
so manches tapfere Spartakusblut.
(abweichend)
Im Januar um Mitternacht,
ein Spartakist stand auf der Wacht.
Er stand mit Stolz, er stand mit Recht,
zu kämpfen gegen ein Tyrannengeschlecht.
Er stand mit Stolz, er stand mit Recht,
zu kämpfen gegen ein Tyrannengeschlecht.
Und mit der Knarre in der Hand
er hinterm Zeitungsballen stand.
Die Kugeln pfeifen um ihn rum,
der Spartakist, er kümmert sich nicht drum.
Die Kugeln pfeifen um ihn rum,
der Spartakist, er kümmert sich nicht drum.
Und donnernd dröhnt die Artill'rie,
Spartakus hat nur Infant'rie.
Granaten schlagen bei ihm ein,
die Noskehunde stürmen Büxenstein.
Granaten schlagen bei ihm ein,
die Noskehunde stürmen Büxenstein.
O Büxenstein, o Büxenstein,
Spartakus sein, heißt Kämpfer sein!
Wir haben gekämpft bei Büxenstein,
und dafür sperrt man uns ins Zuchthaus ein.
Wir haben gekämpft bei Büxenstein,
und dafür sperrt man uns ins Zuchthaus ein.
Und wofür kämpft der Spartakist?
damit ihr's alle, alle wißt:
Er kämpft für Freiheit und für Recht,
nicht länger sei der Arbeitsmann ein Knecht.
Er kämpft für Freiheit und für Recht,
nicht länger sei der Arbeitsmann ein Knecht.
Daß alle Menschen, groß und klein,
auf Erden sollen Brüder sein,
daß niemand leide ferner Not
und jeder hat genügend täglich Brot,
daß niemand leide ferner Not
und jeder hat genügend täglich Brot.
Oh Spreeathen, oh Spreeathen,
viel Blut, viel Blut hast Du geseh'n!
In deinem Friedrichsheine ruht
so manches tapfere Spartakusblut.
In deinem Friedrichsheine ruht
so manches tapfere Spartakusblut.
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