Weit in der Champagne im Mittsommergrün,
Dort wo zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh'n,
Da flüstern die Gräser und wiegen sich leicht,
Im Wind, der sanft über das Gräberfeld streicht.
Auf Deinem Kreuz finde ich toter Soldat,
Deinen Namen nicht, nur Ziffern und jemand hat
die Zahl Neunzehnhundertundsechzehn gemalt
und Du warst nicht einmal neunzehn Jahre alt.
Refrain:
Ja auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun,
und Du hast ihnen alles gegeben:
Dein Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
Hast du, toter Soldat, mal ein Mädchen geliebt?
Sicher nicht, denn nur dort, wo es Frieden gibt,
können Zärtlichkeit und Vertrauen gedeihn,
warst Soldat, um zu sterben, nicht um jung zu sein.
Vielleicht dachtest du dir, ich falle schon bald,
nehme mir mein Vergnügen, wie es kommt, mit Gewalt.
Dazu warst du entschlossen, hast dich aber dann
vor dir selber geschämt und es doch nie getan.
Refrain:
Ja auch Dich haben sie schon genauso belogen
So wie sie es mit uns heute immer noch tun,
und Du hast ihnen alles gegeben:
Dein Kraft, Deine Jugend, Dein Leben.
Das Lied von den "Green fields of France" des in Australien lebenden Schotten Eric Bogle, wurde in beiden deutschen Staaten in der Nachdichtung von Hannes Wader zu einer Friedenshymne.
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