Was ist, wenn Deine Freunde oder Bekannten Dir bei Problemen oder Fragen nicht weiterhelfen können.
Jedes IG Metall-Mitglied hat Anspruch auf Rechtsberatung auch in Fragen des Sozialrechts, d.h. Probleme mit dem Arbeits- oder Sozialamt, Krankenkasse, Rentenversicherungsträger u.ä.
Einigkeit macht stark
Deshalb hat sich die gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe gebildet, dieser Kreis steht allen Arbeitslosen offen. Hier können Fragen, die mit der Arbeitslosigkeit zusammenhängen geklärt werden.
Auch Deine Unterstützung gegen den Druck von Außen ist gefragt, damit die Taucherglocke allen äußeren Belastungen standhält.
Die gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat, 10 Uhr, im Gewerkschaftshaus
Petition zur Erhöhung des Hartz IV Satzes auf 420,00 €
Mit der Petition wird die Erhöhung des Regelsatzes auf mindestens 420 Euro für Erwachsene und die Erhöhung des Regelsatzes für Kinder und Jugendliche von 60 % auf 80 % gefordert.
Begründung:
Einer Studie der Universität Bonn zufolge reicht der Hartz-IV-Regelsatz nicht aus, um Kinder und Jugendliche gesund und ausgewogen zu ernähren. Die Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung der Universität Bonn sollte endlich neben der Opposition auch und gerade die Regierung zum Handeln bewegen.
Das eigentliche Problem liegt in der Festsetzung des Hartz-IV-Regelsatzes, die auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Jahres 2003 erfolgte und die Preissteigerungen der letzten vier Jahre nicht erfasst. Empfänger von Arbeitslosengeld (ALG) II müssen diese praktisch vorfinanzieren und erhalten dadurch eine Grundsicherung, die nicht den realen alltäglichen Bedarf abdeckt. ""Demnach veranschlagt der Gesetzgeber für Nahrung und Getränke bei 14- bis 18-Jährigen lediglich 3,42 Euro pro Tag. Selbst wer nur beim Discounter kauft, muss jedoch im Schnitt 4,68 Euro täglich hinblättern, um den Appetit eines Teenagers mit ausgewogener Kost zu stillen."" so die Studie. Da Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren nur 80 Prozent des Regelsatzes erhalten, Kinder unter 14 Jahren gar nur 60 Prozent, treten die daraus resultierenden Probleme bei ihnen besonders deutlich hervor. Für 2,5 Millionen Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die auf oder unter Sozialhilfeniveau leben, sind keine ausreichenden Regelsatzleistungen für Gesundheit, Ernährung, Schulsachen und Bildung vorgesehen. Handlungsbedarf ist längst überfällig und dringend angebracht. Die Petition kann hier per Online- Unterschrift unterstützt werden. (12.09.07)