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IG Metall Friedensinitiative " Arbeit u. Ausbildung f. Afghanistan"

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Friedensinitiative
"Arbeit und Ausbildung für Afghanistan"



Eine Friedensinitiative der IG Metall in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Afghan Textile Company und der afghanischen Regierung


IG Metall - Friedensinitiative „Arbeit u. Ausbildung für Afghanistan“ führte ihre Mission zum industriellen Wiederaufbau und Neuanfang in der beruflichen Bildung vom 1. Mai bis 4. Juni 2003 erfolgreich durch.



Die Mission erledigte ihre Arbeit immer in enger Abstimmung mit der afghanischen Regierung und dem Management der Afghan Textile Company. Neben einer 14-tägigen Ist-Analyse des technischen Zustandes der Textilfabrik in Gulbahar, wurden 2 Seminare mit der Leitung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul veranstaltet.

Maßnahmepläne für die Textilfertigung, den Werkstattauf u. –ausbau, für zusätzliche handwerkliche u. industrielle Alternativen und für den Wiederaufbau der dualen Berufsausbildung wurden erarbeitet. Der modernste Wirtschaftsstandort Afghanistans - Gulbahar - wurde mit seinen Vorteilen im Detail beschrieben und bewertet. Viele Termine mit Regierungsvertretern, Investoren und nationalen u. internationalen Entwicklungshilfeträgern rundeten die Mission mit viel Zustimmung und Unterstützung ab.

Die Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung (Dr. Almut Wieland-Karimi) und der IOM (Georg David u. Aaron Aria) vor Ort muss an dieser Stelle besonders erwähnt werden.



Eine von der IG Metall und der Afghan Textile Company gemeinsam veranstaltete Betriebsversammlung mit Essen, Musik und Tanz am 2. Juni bildete den Abschluss der Mission. Auf der Veranstaltung sprachen u.a. auch der zuständige Gouverneur der Provinz Kapisa und der afghanische Vertreter der neuen Dachgewerkschaft Labour Union of Afghanistan. Eine außerordentliche Aufbruchsstimmung für den Wiederaufbau bestimmten die Reden und die Stimmung im Saal. Seit über zwei Jahrzehnte haben die Menschen in der Region eine solche Veranstaltung nicht mehr erleben können.
Ein vorläufiger Abschlussbericht wird erst im Frühjahr 2004 in Deutsch, Afghan Dari und Englisch vorliegen können. Der abgegebene Zwischenbericht wird schon heute als erste und wichtigste Entscheidungsgrundlage für den industriellen Wiederaufbau von Afghanistan bewertet. Eine Zukunftsplanung für den industriellen Wiederaufbau gab es zu diesem Zeitpunkt in Afghanistan noch nicht.
Teilnehmer der Gruppe waren: Fritz Flückiger (Fa. Rieter/Schweiz), Peter Wiesner (ehem. Entwicklungshelfer), Sultan-Mahmood Amini u. Reiner Sielaff (beide IG Metall).

Gleichzeitig konnten die IG Metall - Vertreter an der ersten 1. Mai Veranstaltung teilnehmen und der neuen Gewerkschaft mit wichtigen Impulsen beim Neuanfang behilflich sein.



Dieses Netzwerk unterstuetzt eine Projektgruppe, die sich fuer den Wiederaufbau der Afghan Textile Company (ATC) in Gulbahar einsetzt.

Gleichzeitig kann ueber das Internet eine Verbindung nach Afghanistan hergestellt und ein reger Austausch organisiert werden.

Wuerde diese Fabrik wieder voll arbeiten, koennten ca. 7000 Menschen dort arbeiten und bis zu 70.000 Menschen bei einer Familiengroesse zwischen 7 - 10 Personen versorgt werden.

Ehemalige Muhadjedins koennten durch den Wiederaufbau dieser Fabrik wieder in die Zivilgesellschaft integriert werden.

Eine ganze Generation an Facharbeitern und Ingenieuren fehlen für den Wiederaufbau.

Eine Ausbildungswerkstatt fuer den gewerblich-technischen Bereich fehlt ebenfalls, da sie zerstoert wurde.

Der Wiederaufbau der Hauptwerkstatt zur Demontage und Reparatur von Textilmaschinen und die Wiederherstellung der Stromversorgung sind ebenso erforderlich.

Am 4. September 2002 fand ein Workshop in Düsseldorf
zur Vernetzung und Information über die Aktivitäten der beteiligten Organistationen/Institutionen statt. Ziel der Veranstaltung war es, einen "Runden Tisch" von Experten zum Wiederaufbau der ATC zu bilden. Es beteiligten sich rund 60 Experten an diesem Workshop.
Weitere Informationen siehe Subnavigation links.



IG Metall und ehemalige Entwicklungshelfer (DED)

Am 13./14. April 2002 hat sich diese Projektgruppe gegruendet. Der ehemalige Technische Leiter Herr Abdullah Mohmand unterstuetzte dieses Vorhaben von Beginn an.
Es handelt sich um eine Initiative der IG Metall und ehemaligen Entwicklungshelfern des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), die in dieser Fabrik noch bis 1979 taetig waren.

Kontakt:

reiner.sielaff@igmetall.de

klaus.priegnitz@igmetall.de




... so fing alles an

Ausloeser der gemeinsamen Aktivitaeten war der Reisebericht von Franz Fischer. Seine Berichterstattung ist hier oeffentlich zugaenglich.




10. - 24. Maerz 2002

Reisebericht 2002
Dokumentation - 2002
Bilder Gulbahar u. Umgebung
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