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2. EINLEITUNG |
Dieser Bericht geht in gleicher Fassung an folgende Personen und Institutionen:
Herrn Sayed Amanoddin Amin
Herrn Abdul Ghaffar Ghiasi (ATC)
Herrn MinDir Prof. Dr. Michael Bohnet, (BMZ)
Frau Sondermann, CIM
Herrn Dr. Andreas Schneider, (DED)
Frau Christine Hieronymus, Deutsche Botschaft Kabul
Herrn Thomas Neumaier, (GTZ)
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW
Herrn Alois Felder, (Lindauer DORNIER GmbH)
Herrn M. Hashem Taufiqui, (Min. für Leichtindustrie, Kabul)
Herrn Dr. Muhammad Amin Farhang (Min. für Wiederaufbau, Kabul)
Herrn Abdullah Mohmand
Der Berichterstatter telefonierte Mitte Februar 02 wieder einmal mit Herrn Abdullah Mohmand in Büderich und dieser berichtete, dass aus Afghanistan ein “HILFE”-Brief an ihn geschickt worden sei. Der Brief wurde über Pakistan an ihn weitergeleitet und er hat dann seine mehrseitige Antwort auch auf diesem Weg zurück gesandt.
Der Briefschreiber war Herr Abdul Ghafar Ghiasi, einer der ATC-Männer, die früher über den DED zu einer Fortbildung in Deutschland waren. Herr Ghiasi ist nach der Talibanherrschaft zum Präsidenten der Afghan Textile Company (ATC) ernannt worden.
Herr Mohmand meinte, dass dort begonnen werden soll, die notwendigen Überlegungen für den Wiederaufbau auch rasch in Taten umzusetzen. Da ich doch die besten Kontakte zu den deutschen Stellen hätte, sollte ich mal schauen, was ich machen könnte. Mit Rücksprache im Koordinationsteam der LANDESINITIATIVE ded AFGHANISTAN wurde die persönliche Aktivität mir angetragen. Ich hatte daran anschließend noch Kontakt mit Herrn Amanoddin Amin in St. Gallen und der Firma Lindauer DORNIER GmbH (LIDO), die früher an die ATC -im Besonderen nach Gulbahar- Textilproduktionsmaschinen lieferte. Hier war speziell Herr Hans Nagengast (verstorben) noch bekannt, der als früherer Mitarbeiter der LIDO vor Ort und Kollege der früheren EH eine gute Zusammenarbeit in Gulbahar hatte.
Vorbereitungen
Nach Abstimmungen mit LIDO und Auftragserteilung zu einer fact-finding-mission sagte ich einige Verpflichtungen für die nächsten Wochen ab und machte mir einen groben Zeitplan. Die Einreise nach Afghanistan war mir durch die zahlreichen Verbindungen (auch über Internet) geläufig.
Ich informierte Herrn Mohmand und Herrn Amin, dass ich nach Kabul und Gulbahar reisen werde. Herr Mohmand schrieb dazu noch einen Brief in Farsi-Dari, den ich dann bei mir zu Hause an die inzwischen bekanntgewordene Fax-Nummer in Kabul sandte. Es kam umgehend Nachricht in Form eines Briefes in englischer Sprache, in dem die Ratschläge von Herrn Mohmand begrüßt wurden und die beabsichtigte Besuchsreise hoffnungsvoll registriert wurde. Eine spätere Zusammenstellung über den von mir geplanten Gesamtverlauf der Reise sandte ich einen Tag später hinterher (der kam aber dort nie an !).
Das Nächste war, die notwendigen Visa zu besorgen. Das pakistanische hatte ich in Frankfurt innerhalb einer halben Stunde erhalten. Für das afghanische musste ich nach Bonn reisen, erhielt es jedoch problemlos und recht rasch. Der Abreisetermin wurde mit Abstimmung der Reisestelle von LIDO auf So., 10.03.2002 festgelegt. |
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