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letzte Änderung am 19. 10. 2007
Pressemitteilungen Archiv - 2007
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Kfz-Arbeitgeber in Schleswig-Holstein beabsichtigen den Flächentarifvertrag zu zerstören Die IG Metall wehrt sich auch in Kiel/Neumünster gegen den Frontalangriff auf den Tarifvertrag |
Pressemitteilung Nr. 7, Kiel, den 25.5.2007 |
Am 31. Mai 2007 wollen die schleswig-holsteinischen Arbeitgeber des Kfz-Handwerks den Ausstieg aus den Flächentarifvertrag beschließen. Damit soll der Arbeitgeberwillkür Tür und Tor geöffnet werden. Ohne Schutz des Flächentarifvertrages muss jeder Beschäftigte selbst seine Arbeitsbedingungen und sein Einkommen mit dem Chef verhandeln. Das würde eine Abwärtsspirale bei Einkommen und Arbeitsbedingungen in Gang setzten. Dagegen wehren sich die Beschäftigten.
Wir wollen kein Lohndumping im Kfz-Handwerk!
Die IG Metall fordert die Innungen und die Betriebsinhaber auf, sich für den Erhalt des Flächentarifvertrages einzusetzen und den Irrweg des Kfz-Landesverbandes zu beenden.
Mit einer öffentlichen Aktion soll am Mittwoch, 30.05.2007 informiert, aufklärt und mit Aktionen die Tarifsituation weiter bekannt gemacht werden.
Die IG Metall ruft alle Beschäftigten im Kfz-Handwerk der Vst. Kiel zu einer Branchenkundgebung am 30.05.2007 um 06:30 Uhr auf dem Wilhelmplatz in Kiel auf.
Motto: „ Zwei Stunden Einsatz – für langfristige tarifliche Arbeitsbedingungen im Kfz-Betrieb! “
Nach einer kurzen Kundgebung werden die Teilnehmer sich mit Pkws zu mehreren Entscheiderstationen in Bewegung setzen.
Zeitplanung: 1. > 6.30 - 7.00 Uhr Kundgebung 2. > 7.15 – 7.30 Süverkrüp Automobile (Alte Weide 17, 24116 KI) – Dr. Niemann – Mitglied Sozialpolitischer Ausschuss Kfz Verband S/H 3. > 7.45 – 8.15 Uhr Joe’s Garage (Waitzstraße 93, 24118 KI)– Herr Hansen – Obermeister Kfz-Innung Kiel 4.
Abschluss 8.30 -9.00 Uhr Kfz-Innung Kiel und S/H (Faluner Weg 28, 24109 KI)
Bei weiteren Aktivitäten werden wir zeitnah informieren. Sollten Sie besondere Anforderungen oder Wünsche haben, bitten wir um eine entsprechende Rückmeldung.
Kontakt: Michael Börngen Telf.Nr.: 0431/51951250
Fax Nr.: 0431/51951260 Handy: 0171/3049841 Mail: michael.boerngen@igmetall.de
IG Metall Kiel
Wolfgang Mädel
1. Bevollmächtigter
Neumünster:
An alle Beschäftigten im Kfz-Handwerk der Vst. Neumünster!
Es geht alle an. Handeln wir gemeinsam. Solidarität ist das Gebot der Stunde.
Wir rufen auf zu einem Autokorso für den Erhalt des Flächentarifvertrages!
„ Es ist fünf vor 12 - jetzt geht’s ums Ganze!“
Wir treffen uns am: Mittwoch, den 30. Mai 2007, um 11.55 Uhr
Grüner Weg – Höhe AH Mercedes Süverkrüp NMS mit vielen PKW’s
Mit dem Besuch von Kfz-Innungsfunktionären und Flugblattverteilung
in Autohäusern werden wir Flagge zeigen und die Firmenbesitzer auffordern sich für den Erhalt der Tarifverträge einzusetzen!
Tarifverträge nützen, Tarifverträge schützen!
Zeitplanung: 1. > 11.55 – 12.15 Uhr Information und Flugblattverteilung an die Beschäftigten Mercedes Süverkrüp-Ahrendt (Grüner Weg 41, 24539 NMS)
2. > 12.30 – 12.45 Uhr Autohaus Lensch (Altonaer Str. 209, 24539 NMS)
3. > 13.00 – 13.15 Uhr Autohaus Schmidt&Hoffmann (Altonaer Str. 111, 24534 NMS)
4. > Koepsell Nutzfahrzeuge (Haberstr. 36, 24537 NMS) Herr Koepsell – Obermeister Kfz-Innung NMS
5. > Reifen Ruck (Wasbeker Str. 361, 24537 NMS) – Herr Ruck – Mitglied Sozialpolitischen Ausschuß Kfz-Verband S/H
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Warnstreiks der Metaller nun auch in Kiel |
Pressemitteilung Nr. 6, Kiel, den 2.5.2007 |
Die IG Metall Kiel wird in 11 tarifgebundenen Betrieben rund 2.500 Gewerkschafts-mitglieder zu Warnstreiks am Donnerstag, dem 03. Mai 2007, aufrufen. Schwerpunkt der Warnstreiks wird diesmal Kiel-Friedrichsort sein, wo die Beschäftigten der Lindenau-Werft, der Gießerei Kiel GmbH und von Caterpillar um 10:00 Uhr jeweils vom Betrieb aus einen Demonstrationsmarsch zum Heinrich-Rixen-Marktplatz in Friedrichsort durchführen, der in eine Kundgebung um 10:30 Uhr mündet.
Auf der Kundgebung werden neben dem 1. Bevollmächtigten der IG Metall, Wolfgang Mädel, der VK-Leiter von Caterpillar, Peter Schiller, der Betriebsratsvorsitzende der Gießerei Kiel, Rüdiger Klement, der Vertrauenskörperleiter von Heidelberger, Michael Kaben und das Betriebsratsmitglied von der Lindenau-Werft, Torsten Gribb, sprechen.
Zu dieser Kundgebung werden die Beschäftigten der Firma Heidelberger Druckmaschinen AG und Rheinmetall Landsysteme sowie L-3 ELAC Nautik mit Bussen und einem Autokorso dazukommen.
Die IG Metall Kiel rechnet mit ca. 800 Teilnehmern.
Bei HDW werden die Beschäftigten aufgerufen, um 11:00 Uhr die Arbeit zu beenden und vorzeitig durch einen Warnstreik in den Feierabend zu gehen. Außerdem hat die betriebliche IG Metall-Leitung beschlossen, dass, wenn bis Freitag, den 04. Mai 2007, kein Verhandlungsergebnis vorliegt, am Sonnabend, dem 05. Mai 2007, vor dem Haupttor eine Vertrauensleuteversammlung durchzuführen, um alle geplanten Mehrarbeitsstunden zu verhindern.
Bei der Firma Raytheon Anschütz wird ebenfalls um 11:00 Uhr der Warnstreik beginnen und vor dem Betriebstor eine Kundgebung durchgeführt.
Warnstreiks und betriebliche Aktionen wird es ebenfalls bei der Firma Stryker Trauma in Schönkirchen sowie bei GKN und bei Ibak geben.
„Das sogenannte Lösungsangebot der Arbeitgeber ist nicht mal 1,5 % wert. Der von Nordmetall groß angekündigte Konjunkturbonus bedeutet für einen Durchschnitts-verdiener nur 13,00 € im Monat mehr an Geld. Im gleichen Zeitraum genehmigen sich eine Reihe von Managern eine 19 %ige Steigerung ihrer Einkommen. Das ist ein Skandal und nicht hinnehmbar“, so Wolfgang Mädel, Kieler IG Metall-Chef.
IG Metall Kiel
gez. Wolfgang Mädel
1. Bevollmächtigter
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IG Metall ehrt alle Jubilare mit 25-, 40-, 50-, 60- bis 79-jähriger Mitgliedschaft in der Gewerkschaft |
Pressemitteilung Nr. 5, Kiel, den 24.4.2007 |
Mit zwei Jubilarehrungen feiert die IG Metall Kiel langjährige Mitgliedschaften von 25 bis 79 Jahre ihrer insgesamt 542 Jubilare in 2007.
Am Donnerstag, dem 26. April 2007, Beginn 14:30 Uhr, wird der ehemalige Kreisvorsitzende des DGB Kiel und langjähriger stellvertretender Vorsitzender des DGB Bezirk Nord, Karl-Heinz Köppke, die Mitglieder mit 50-, 60-jähriger und längerer Mitgliedschaft als Festredner ehren.
Insgesamt feiern 132 Mitglieder ihr 50-jähriges, 104 Mitglieder ihr 60-jähriges und 13 Mitglieder ein 70-jähriges bis zum 79-jährigen Mitgliedsjubiläum. Von den Jubilaren mit über 70-jähriger Mitgliedschaft werden die Kollegen Friedrich Begier, Willi Hartmann, Karl Schulz und Arthur Winter persönlich an der Jubilarehrung teilnehmen.
Am Freitag, dem 27. April 2007, Beginn 18:00 Uhr, wird der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Rolf Fischer die Mitglieder mit 25- und 40-jähriger Mitgliedschaft als Festredner ehren.
Insgesamt feiern 162 Mitglieder ihr 25-jähriges und 131 Mitglieder ihr 40-jähriges Mitgliedsjubiläum.
Beide Veranstaltungen finden im Kieler Gewerkschaftshaus statt.
Die Jubilare bringen eine Gewerkschaftsgeschichte zusammen, die sich heute in den Tarifverträgen widerspiegelt, wie 30 Tage Urlaub, 35 Stunden Woche, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die betriebliche Mitbestimmung.
Aber der Beginn der Mitgliedschaften 1928, 1947, 1957, 1967 und 1982 spiegeln auch große Zeiten der Arbeitslosigkeit, Wiederaufbau nach dem Krieg, Teilhabe an der Wirtschaftsentwicklung und der sozialen Marktwirtschaft und dem Reformaufbruch durch eine sozialliberale Bundesregierung wieder. An solche Stationen werden die Festredner erinnern und gleichzeitig die Brücke zu den heutigen Antworten einer IG Metall Stellung nehmen.
Umrahmt werden die Jubilarehrungen durch Musik von Jochen Schweda und kulturellen Beiträgen durch die Country & Line Dance Gruppe Kiel sowie die „Stapelholmer“.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Heidrun Kietzer, Tel.-Nr. 0431-51951258, oder Wolfgang Mädel, Tel.-Nr. 0431-51951257.
IG Metall Kiel
gez. Wolfgang Mädel
1. Bevollmächtigter
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Metaller in Kiel und Neumünster sind über die Arbeitgebermogelpackung empört |
Pressemitteilung Nr. 4, Kiel, den 30.3.2007 |
Auf der gestrigen Delegiertenversammlung der IG Metall Kiel und Neumünster haben die Vertreter der 15.000 Mitglieder den derzeitigen Verhandlungsstand in der Metall- und Elektroindustrie diskutiert und folgende Resolution zur Tarifrunde einstimmig beschlossen: |
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Resolution zur Tarifrunde 2007 |
Delegiertenversammlungen von Kiel und Neumünster
am 29. März 2007
Entgelterhöhung mit Verfallsdatum
Mit großer Empörung weisen die Delegierten der gemeinsamen Delegiertenversammlungen der IG Metall Kiel und Neumünster den so genannten „Lösungsvorschlag“ der Arbeitgeber zurück. Der Vorschlag schafft nicht die Voraussetzungen, den Tarifkonflikt zu lösen.
Eine 2,5 %ige strukturwirksame Erhöhung der Entgelte verhindert eine gleichberechtigte Teilhabe der Beschäftigten an der wirtschaftlichen Entwicklung der Metall- und Elektroindustrie an der Küste.
Eine solche Tabellenerhöhung schöpft nicht einmal den verteilungsneutralen Spielraum aus.
Der 0,5 %ige nicht dauerhafte und nicht tabellenwirksame „Konjunkturbonus“ ist eine Mogelpackung, da er am Ende der Tariflaufzeit ersatzlos entfallen würde. Die Arbeitgeber wollen darüber hinaus mit diesem „Konjunkturbonus“ ein neues tarifpolitisches Instrument installieren, das einerseits jährlich neu verhandelt werden muss und andererseits die Beschäftigten dauerhaft von der wirtschaftlichen Entwicklung abkoppelt.
Mit ihrem Vorschlag, das Weihnachtsgeld nach unten zu variabilisieren, greifen die Arbeitgeber an der Küste zusätzlich in die bestehenden tariflichen Mindeststandards ein.
Das werden wir nicht zulassen.
Die Kieler und Neumünsteraner Metaller und Metallerinnen erteilen dieser tarifpolitischen Strategie eine klare Absage.
Die Delegiertenversammlung bekräftigt die Forderung nach einer 6,5 %igen Erhöhung der Entgelte und die überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie die Forderungen nach einer weiteren Altersteilzeitregelung und Begrenzung der Leiharbeit.
Mit ihrem „Lösungsvorschlag“ haben die Arbeitgeber die Verhandlungen unnötig erschwert. Wer den Beschäftigten die Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg verweigert, spitzt den Konflikt zu.
Für uns ist klar, nur mit Druck aus den Betrieben sind die Arbeitgeber auf den Pfad der Vernunft zu zwingen. Deshalb werden wir die weiteren Verhandlungstage aktiv begleiten.
D.h. bis zum Tag der 3. Verhandlung am 16.04.2007 werden in den Kieler und Neumünsteraner Betrieben zusätzliche Aktivitäten beginnen, danach gesteigert und - wenn es erforderlich wird - in Warnstreiks ab dem 29.04.2007 einen ersten Höhepunkt haben.
IG Metall Kiel
gez. Wolfgang Mädel
1. Bevollmächtigter
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Metaller bereiten sich auf die Tarifrunde in der Metallindustrie und dem 21. Gewerkschaftstag in Leipzig vor |
Pressemitteilung Nr. 3, Kiel, den 27.3.2007 |
Am Donnerstag, dem 29. März 2007, um 17:00 Uhr findet im Kieler Gewerkschafts-haus eine gemeinsame Delegiertenversammlung der IG Metall Verwaltungsstellen Kiel und Neumünster statt, auf der die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie sowie der 21. Ordentliche Gewerkschaftstag der IG Metall vom 04. bis 10. November 2007 die Hauptpunkte sind.
Die 150 gewählten Delegierten vertreten rund 15.000 Mitglieder in den Branchen Metallindustrie, dem Metallhandwerk, der Textilbranche und dem Holzhandwerk und sind räumlich zuständig für Kiel, Neumünster und für die Kreise Plön und Bad Segeberg.
Zur Tarifrunde 2007 wird aus der zweiten Verhandlung und der Tarifkommissionssitzung aktuell Bericht erstattet sowie einleitend aus 4 Betrieben (Lindenauwerft, Caterpillar, Grundfos und Sauer Danfoss) über den betrieblichen Aktionsstand berichtet.
Der im November stattfindende Gewerkschaftstag der IG Metall hat lange Vorlaufzeiten, indem jetzt für Kiel und Neumünster die Delegierten zu wählen sind und Anträge, die auf dem Gewerkschaftstag behandelt werden sollen, jetzt beschlossen werden müssen.
Drei Delegierte werden Kiel und Neumünster auf dem Gewerkschaftstag vertreten. Dafür werden Ernst Kiel, BR-Vorsitzender auf HDW, Reiner Heyse, BR-Vorsitzender von Raytheon Anschütz, und Jochen Tombarge, BR-Vorsitzender von Sauer Danfoss, vorgeschlagen.
Es liegen den Delegierten 8 Anträge zur Behandlung vor, die die Themen Tarifpolitik, Strukturreform der gesetzlichen Unfallversicherung, Beteiligungsorientierung in der Gewerkschaftsarbeit sowie die Informations- und Bildungsarbeit der IG Metall umfassen.
Über eine Teilnahme und Berichterstattung von der Delegiertenversammlung würden wir uns freuen und wir bitten um Rückmeldung, falls Sie besondere Anforderungen oder Wünsche haben. Rückfragen richten Sie bitte an Heidrun Kietzer, Tel.-Nr. 0431-51951258, Mail-Adresse: heidrun.kietzer@igmetall.de
IG Metall Kiel
gez. Wolfgang Mädel
1. Bevollmächtigter
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Am 14. Februar 1957 war der letzte Streiktag der Metaller in Schleswig-Holstein |
Pressemitteilung Nr. 2, Kiel, den 11.2.2007 |
Am 14.Februar 1957 endete nach 114 Tagen Arbeitskampf auch bei HDW der bis heute längste Flächenstreik in der Geschichte der IG Metall. 16 Wochen lang dauerte der Tarifkonflikt der letztendlich zu einem „politischen Streik“ für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wurde.
An diesen letzten Streiktag vor 50 Jahren will die IG Metall erinnern und gleichzeitig die Politiker mahnen, an der Schraube Sozialabbau nicht weiter zu drehen.
Frühmorgens, Beginn 05:30 Uhr bis 07:00 Uhr, werden Betriebsräte und Vertrauens-leute am Haupttor der HDW mit Flugblättern, Plakaten und den damals traditionellen Feuertonnen die Beschäftigten über die Errungenschaften des 16-wöchigen Streiks informieren.
Ab 14:00 Uhr werden dann auf der HDW die IG Metall-Mitglieder mit 50-jähriger Mitgliedschaft geehrt und in einem größeren Rahmen findet daran im Anschluß eine Vortragsveranstaltung mit einem historischen Rückblick zum Arbeitskampf 1956/57 statt.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Wolfgang Mädel, Tel.-Nr. 0431-51951257, Mail: wolfgang.maedel@igmetall.de und Ulli Stangen Tel.-Nr. 0431-700123460, Mail: hans-ulrich.stangen@hdw.de
gez: Wolfgang Mädel
1. Bevollmächtigter
Anlage zur Pressmitteilung (PDF)
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IG Metall Kiel und Neumünster machen Druck gegen Rente mit 67 |
Pressemitteilung Nr. 1, Kiel, den 26.1.2007 |
Mit einer betrieblichen Informationsoffensive wird die IG Metall in der 5. Kalenderwoche rund 12.000 Arbeitnehmer in 25 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Kiel und Neumünster über die Auswirkungen der beabsichtigten Rentenveränderung auf 67 Jahre informieren und den Protest dagegen organisieren.
Am 30.01.2007 nehmen die Metaller mit ca. 100 Betriebsräten und Vertrauensleuten an der DGB-Konferenz um 11:00 Uhr im Kieler Gewerkschaftshaus teil. Die Verabschiedung der „Kieler Erklärung“ zur Rente mit 67 wird der Auftakt für die nächsten Tage und der Aufruf für eine Kundgebung am 19.02.2007 auf dem Asmus-Bremer-Platz sein.
Der DGB geht davon aus, dass rund 40 Betriebs- und Personalräte - die ca. 50.000 Beschäftigten in der Region repräsentieren – diesen Aufruf unterstützen werden.
Die Medienvertreter sind ausdrücklich zur Konferenz eingeladen.
In einer sich um 13:00 Uhr anschließenden Pressekonferenz werden u. a. die Betriebsratsvorsitzenden von HDW, Heidelberger AG, Raytheon Anschütz und Vossloh Locomotives an betrieblichen Beispielen und Daten die negativen Auswirkungen einer Rentenänderung darstellen.
Schon am nächsten Tag werden – begleitend zur 1. Lesung im Bundestag – „betriebliche Informationsanhörungen“ u.a. bei HDW, Raytheon Anschütz und Heidelberger AG stattfinden. Das heißt, Betriebsräte werden während der Arbeitszeit die Beschäftigten in Versammlungen über die Auswirkungen informieren und Proteste an die Bundestagsabgeordneten aller Parteien organisieren.
Höhepunkt der Aktionsoffensive wird eine öffentliche Kundgebung am 19.02.2007, um 16:00 Uhr, in Kiel sein. Dazu werden der DGB und die Einzelgewerkschaften mit Bündnispartnern, wie den Sozialverbänden, Jugend- und Studentenorganisationen, eine breite Protestwelle organisieren.
Wolfgang Mädel, Kieler IG Metall-Chef: „Wir wehren uns nicht gegen sinnvolle sozialpolitische Gesetzesänderungen. Wenn aber die Auswirkungen nur die kleinen Leute mit Rentenkürzungen bezahlen müssen, ist es unsere Pflicht, den Widerstand zu organisieren“.
gez. Wolfgang Mädel
IG Metall Kiel
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