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Petition für die zeitliche Begrenzung von Leiharbeit
Bitte mit zeichnen!
Die IG Metall Dresden hat eine Petition für die zeitliche Begrenzung von Leiharbeit an den Bundestag eingereicht. Darin wird unter anderem gefordert, dass Leiharbeitnehmer maximal ein Jahr in einem Betrieb eingesetzt werden dürfen, danach soll das Leiharbeitsverhältnis in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übergehen. Diese Petition ist ab sofort veröffentlicht und zur Mitzeichnung bis zum 06.08.2007 freigegeben.
Wir bitten euch, diese Petition zahlreich zu unterstützen und unter mit zu zeichnen
Mehr Infos und der Link zum (elektronischen) Unterzeichnen Stand der Bearbeitung der Öffentlichen Petition
Demonstration am 8. August 2007 in Düsseldorf zum Erhalt eines starken Landespersonalvertretungsgesetzes NRW
Mitbestimmung entscheidet!
Die Landesregierung NRW hat die Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes (LPVG) beschlossen. Entgegen den Ankündigungen der Landesregierung handelt es sich nicht um "moderate" Veränderungen des LPVG, sondern um die Aufhebung elementarer Schutzrechte für die Beschäftigten.
Weitreichende Einschnitte in die Mitbestimmung sind geplant, insbesondere auch bei personellen Maßnahmen wie Versetzungen und Kündigungen. Damit werden die Arbeitsbedingungen der Personalräte drastisch verschlechtert.
Am 8. August 2007 findet die Anhörung der Verbände und Organisationen zum Landespersonalvertretungsgesetz im Düsseldorfer Landtag statt Deshalb demonstrieren der DGB und die Einzelgewerkschaften an diesem Tag in Düsseldorf
- für den Erhalt der Mitbestimmung in NRW
- für den Erhalt von demokratischen Strukturen in unserem Land
Programm/Redner:
9.30 Uhr Motorradkorso von Wuppertal nach Düsseldorf unter Begleitung der Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft der Polizei
11.00 Uhr: Sammeln und Auftakt vor dem DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf
12.00 Uhr: Marsch zum Landtag
13.00 Uhr: Kundgebung mit Politik & Kulturprogramm vor dem Landtag mit
- Guntram Schneider, Vorsitzender DGB-Bezirk NRW
- Frank Richter, Vorsitzender GdP Landesbezirk NRW
- Detlef Wetzel, Vorsitzender IG Metall Bezirk NRW
- Andreas Meyer-Lauber, Vorsitzender GEW Landesbezirk NRW
Aufruf (pdf-datei)
Das neue Jugendportal der IG Metall Nordrhein-Westfalen
Online-Service für Schüler, Auszubildende und Studierende
Ob Schule, Berufskolleg, Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie, Studium an der Universität oder Fachhochschule -
der Online-Service hilft dir weiter!
Hier gibt es News und individuelle Beratung per E-Mail.
www.igmetall4you.de
IG Metall NRW und Arbeitgeberverband Metall NRW haben am 8. Mai 2007 den Tarifabschluss von Baden-Württemberg übernommen. Der neue Tarifvertrag gilt bis Oktober 2008. Die 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie erhalten eine Einmalzahlung von 400 Euro (Azubis 125 Euro), ab Juni 4,1 Prozent mehr Geld, ab Juni 2008 weitere 1,7 Prozent sowie eine Einmalzahlung von je 0,7 Prozent für die restlichen fünf Monate.
Plus-Rechner
Plus ist Muss, lautete unser Slogan in der Metalltarifrunde. Wer genau wissen will, wie groß das persönliche Plus in der Tüte ist, kann sich das schnell ausrechnen - der Plus-Rechner (Excel-Tabelle) hilft.
Millionen Menschen haben keine Arbeit, und die, die noch Arbeit haben, sollen länger arbeiten!
IG Metall protestiert gegen Rente mit 67
Am 9.3.2007 stimmt der Bundestag über die Reform ab, für diesen Tag rufen die IGM-Jugend und DGB-Jugend zu einer Demo in Berlin auf. Flugblatt (pdf)
Die Regierungskoalition plant, das Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre heraufzusetzen.
Für die meisten Älteren läuft das auf eine Kürzung ihrer Renten hinaus, weil es sowieso kaum Arbeitsplätze für sie gibt.
Für Junge verringert sich die Chance auf eine Übernahme nach der Ausbildung. Oder sie bekommen erst gar keinen Ausbildungsplatz.
Die IG Metall fordert statt dessen eine "Generationensolidarität", das heißt:
Die Menschen sollen flexibel und ohne Abzüge in Rente gehen können, spätestens aber mit 65.
Junge Menschen brauchen Ausbildungsplätze und eine gesicherte Übernahme.
Um diese Forderungen zu unterstützen, finden bis Anfang Februar 2007 Aktionen statt.
Die IG Metall Leverkusen hat im Dezember 2006 die über 5000 Beschäftigten zum Thema "Rente mit 67" in ihrer Region befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Beschäftigten sagen Nein und sprechen sich klar und deutlich für einen früheren Rentenzugang und damit für eine Verlängerung der Altersteilzeit aus.
Die Ergebnisse der Befragung wurden in einer Betriebsrätekonferenz mit anschließendem Pressegespräch am 25. Januar vorgestellt und diskutiert.
Am 9. Januar 2007 wurde ein Kompromiß ausgehandelt. Die Tarifvertragsparteien haben eine Frist bis zum 24. Januar 2007, um zu erklären, ob sie den Kompromiß annehmen. Die wesentlichen Punkte:
Der langjährige tariflose Zustand ist beendet; die Einkommen werden mit Wirkung vom 1. Februar 2007 erhöht, ab 1. Februar 2007 um 2,4 Prozent, ab 1. Februar 2008 um 2,2 Prozent. Die individuelle regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit kann bis auf 40 Stunden mit entsprechender Bezahlung verlängert werden. Dem muß der Arbeitnehmer zustimmen
Alle vom Verband Elektro- und Informationstechnische Handwerke NRW gekündigten Tarifverträge werden mit Wirkung zum 1. März 2007 wieder in Kraft gesetzt.
Die Tarifparteien werden im Frühjahr 2007 Verhandlungen über Altersvorsorgewirksame Leistungen (AVWL) aufnehmen.
DGB zur Pendlerpauschale: Einspruch per Musterbrief
Kürzung der Pendlerpauschale verfassungswidrig
Die Kürzung der Pendlerpauschale hält der DGB für verfassungswidrig. Er empfiehlt daher, Einspruch gegen den Einkommenssteuerbescheid 2007 bzw. gegen den Lohnsteuerermäßigungsbescheid für 2007 einzureichen.
Musterbriefe und weitere Informationen auf der Webseite des DGB
Die Kürzung der Pendlerpauschale ist nach einem Urteil des niedersächsischen Finanzgerichts verfassungswidrig. Die zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretene Änderung verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz, urteilte das Gericht am 5.3.2007. Der Fall geht nun zum Bundesverfassungsgericht (AZ 8 K 549/06).
Ein Bericht in der Welt
Hatte ein Arbeitnehmer einen wichtigen Grund, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, darf die Agentur für Arbeit keine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld verhängen.
Am 1. März 2005 wurde die Einführung von era in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in NRW gestartet. Die alten Lohn- und Gehaltsgruppen werden durch 14 Entgeltgruppen abgelöst.
Alle Beschäftigten müssen neu eingruppiert werden. Die Arbeitsaufgaben jedes und jeder Beschäftigten werden nach Punkten bewertet.
era. birgt Chancen, aber auch Risiken.
Die IG Metall Leverkusen hat einen era-Arbeitskreis eingerichtet, der neben Informationen den Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit gibt, die Chancen, Risiken und Erfahrungen zusammen zu bewältigen.
Kontakt: IG Metall Leverkusen Infos zum era. bei der IG Metall NRW