Die IG Metall fordert für die ca. 18.000 Beschäftigten im Tarifgebiet Osnabrück/Emsland Lohn- und Gehaltserhöhungen in Höhe von 6,5 % sowie für die Auszubildenden pauschal eine um 55,00 € höhere Vergütung.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Forderung ist ein gemeinsamer Entgelttarifvertrag für Arbeiter und Angestellte. Die bislang in den Entlohnungsgrundsätzen beschriebenen Merkmale sind nach Auffassung beider Tarifvertragsparteien nicht zeitgemäß und müssen angepasst werden.
Die IG Metall ist jedoch stark enttäuscht von der Verhandlungsführung der Arbeitgeber zum gemeinsamen |
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Entgelttarifvertrag. „Wer von Modernisierung von Tarifverträgen redet und nun lediglich bereit ist, die Eingruppierungen in der Weise zu ändern, dass die Lochkartentechnik durch die Kugelkopfschreibmaschine ersetzt wird, macht sich un-glaubwürdig“, beschreibt der Verhandlungsführer der IG Metall in Osnabrück die Situation.
Weiter kündigt Riemann an, dass eine Verweigerungshaltung der Arbeitgeber in der Frage der Lohn- und Gehaltserhöhung mit Arbeitskampfmaßnahmen beantwortet wird. Hier haben die Arbeitgeber Zeit, bis Ostern entsprechende Angebote zu machen, dann ist die Friedenspflicht beendet.
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