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Verwaltungsstelle Osnabrück
Pressinformation vom 25. Juli 2003
Weiterführung der Kynast Unternehmen

- Produktion bei Kynast Steel GmbH gesichert -


Gut eine Woche nachdem der Insol-venzantrag gestellt wurde, sind die Weichen für die vorläufige Weiterbe-schäftigung der 45 Kynast Steel Mit-arbeiter gestellt. Neben der Vorfinan-zierung des Insolvenzgeldes steht jetzt auch die Finanzierung der, für die Produktion erforderlichen Mate-rialien. Für die Mitarbeiter der Kynast GmbH wird an einer entsprechenden Lösung gearbeitet.

Nachdem im September 2002 das Rohrwerk der Fa. Kynast unter dem Namen Kynast Steel GmbH unter glei-cher Leitung ausgegründet wurde, be-finden sich derzeit defacto 2 Unterneh-men im vorläufigen Insolvenzverfahren. Für die kleinere Steel GmbH ist bereits jetzt gesichert, dass der Betrieb bis zum 30. September 2003 weitergeführt wer-den kann. Damit ist dem Insolvenzver-walter Spielraum für Verhandlungen über eine Auffanglösung gegeben.

Diese Sicherheit steht für die Mitarbei-ter der Kynast GmbH, in der Fahrräder und Gartenmöbel hergestellt werden, bisher nicht. Die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes, die auch für diesen Bereich gesichert ist, ist dafür nur eine Voraussetzung.

Ebenso wichtig ist es, dass weiter produziert werden kann. Dazu erforderliche Aufträge liegen vor, müssen aber mit den Kunden neu abgestimmt werden, um dann die Finanzierung der erforderlichen Zu-kaufteile sicher zu stellen.

„Die Kolleginnen und Kollegen machen jetzt Urlaub oder feiern ihre Zeitkonten ab. Daher wird z.Z. nur in geringem Umfang gearbeitet“, informiert der Be-triebsratsvorsitzende Hubert Trapka und zeigt sich zuversichtlich, dass in der kommenden Woche wieder Leben in das Unternehmen kommt.
Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen kann er sich nur vorstellen, dass die Hausbank die dann so drin-gend benötigte Finanzierung der erfor-derlichen Materialien bereit stellt.

Dem schließt sich auch Wilma Ricker, IG Metall Osnabrück an. „ Der Haus-bank muß klar sein, wie wichtig ein produzierender Betrieb für die Weiter-führungschancen ist“, erklärt sie. In der Regel sei es nicht möglich, ein bereits stillgelegtes Unternehmen zu veräußern und weiterzuführen.

Betriebsrat und IG Metall informieren die Belegschaft ständig über den aktuellen Stand. Auch hier würde eine negative Entscheidung der Banken auf wenig Verständnis stoßen.


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