Auf´s Schärfste protestierte in diesen Tagen die IG Metall bei der CDU/FDP Ratsmehr-heit in der Stadt Osnabrück gegen die beab-sichtigten Sparpläne im Sozial- und Kultur-bereich. Insbesondere das Vorhaben, der Arbeitslosenselbsthilfe e.V.( ASH e.V.) die Existenzgrundlage zu entziehen, stößt auf völliges Unverständnis.
Die IG Metall schließt sich dem Protest der von Kürzung betroffenen Gruppen ausdrücklich an, da von den geplanten Kürzungen insbesondere sozialschwächer gestellte Bürgerinnen und Bür-ger betroffen sind. Dies sei nicht hinzunehmen.
Dies trifft für die Metaller in besonderer Weise auf die ASH e.V. zu. In Zeiten anhaltend hoher Arbeitslosigkeit sei die ASH e.V. für viele Ar-beitslose eine unverzichtbare Anlaufstelle. Ne-ben der Rechtsberatung fänden Arbeitslose hier viele Hilfen, mit dem Schicksal der Arbeitslo-sigkeit umzugehen. und neue berufliche Per-spektiven zu entwickeln.
Die Notwendigkeit einer dauerhaften Existenz-sicherung der ASH e.V. ergäbe sich auch aus der derzeitigen Diskussion um die Reform der Arbeitsämter. Hier sei die ASH unverzichtbare Institution um die Ansprüche der Betroffenen zu formulieren.
Verbunden mit der Forderung, die Kürzungs-pläne zurückzunehmen und den Fortbestand der ASH e.V. zu sichern, wies Hartmut Riemann, IG Metall in seiner Funktion als Sprecher der Arbeitnehmerbank des Verwaltungsrates des Arbeitsamtes Osnabrück und derzeitig alternie-render Vorsitzender dieses Gremiums darauf hin, dass die IG Metall Forderung von allen Mitgliedsgewerkschaften im DGB unterstützt wird.
Angesichts der im Wahlkampf gemachten Ver-sprechen nach einer größeren Bürgerbeteiligung trifft das „Hauruckverfahren“, mit dem die Kür-zungspläne durchgesetzt werden sollen, auf völliges Unverständnis bei den Gewerkschaftern. .