Am 1. Mai jeden Jahres ziehen viele Menschen "ins Grüne". Das hat eine lange Tradition.
Es geht aber nicht darum, den beginnenden Frühling zu feiern, wie man vielleicht glauben mag. Dieses Ritual hat einen ganz anderen Hintergrund.
Bevor der 1. Mai gesetzlicher Feiertag wurde, war er schon lange mit der Forderung der Arbeitnehmer nach besseren Arbeits- und Lebensbedingungen verbunden. Dafür einzutreten, war aber nicht ungefährlich. Und so tarnte man die Zusammenkünfte als Frühlingsspaziergang.
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