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Verwaltungsstelle Saarbrücken

letzte Änderung am Mittwoch, den 6. Januar 2010 von Sylvia Freiler



„Jetzt geht´s um die Arbeitsplätze bei Halberg Guss GmbH, Saarbrücken Brebach“


Unter diesem Motto demonstrierten über 1.000 Kolleginnen und Kollegen von Halberg Guss GmbH Saarbrücken Brebach, für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.


Halberg Guss hat Mitte Juni Insolvenz angemeldet. Die Kolleginnen und Kollegen sind verärgert, dass nach jahrelangen Sanierungs- bemühungen die Geschäftsführung nicht in der Lage war, das Unternehmen ordentlich zu führen und somit in die Insolvenz trieb.

Die Beschäftigten haben jahrelang ihren Beitrag gegeben, indem sie in einem Sanierungstarifvertrag aktiv zur Sanierung beigetragen haben. Die Kolleginnen und Kollegen wurden von der Geschäfts- führung, so Hans Peter Kurtz, 1. Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Saarbrücken, verraten und verkauft.


Jetzt geht es darum unter dem Insolvenzverwalter das Unternehmen zu sanieren und die Arbeitsplätze in Brebach abzusichern..



Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes

Nicht nur Unternehmen brauchen mehr denn je qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte – auch Betriebsräte/innen und Gewerkschaftssekretäre/innen brauchen heutzutage fundierte Betriebswirtschafts- und Rechtskenntnisse, um ihre tägliche Arbeit erfolgreich meistern zu können.


Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Akademie, Tel.: 0681/ 4005-456 (Roman Lutz) bzw. – 458 (Astrid Baltes), E-Mail: astrid.baltes@arbeitskammer.de oder www.afas-saarland.de

Neues Modul zu Arbeits- und Sozialrecht wird angeboten

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In der Delegiertenversammlung am 8.5. wurden die Schwerpunktthemen Altersteilzeit und der aktuelle Stand und die Entwicklung der Gesundheitsreform diskutiert.

Tarifvertrag Altersteilzeit und die aktuelle Gesundheitsreform mit zahlreichen Veränderungen sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung waren die zentralen Themen der Delegiertenversammlung der IG Metall, Verwaltungsstelle Saarbrücken.

Unter Leitung von Hans Peter Kurtz, 1. Bevollmächtigter, und Patrick Selzer, 2. Bevollmächtigter, informierten sich die Delegierten zunächst über aktuelle gewerkschaftliche Themen, die Tarifarbeit, die Situation in den Betrieben sowie die Aktivitäten der IG Metall zur Sicherung und Weiterentwicklung der Altersteilzeit.

Der IG Metall Bezirk Frankfurt hatte die Tarifverträge Altersteilzeit für die rund 420.000 Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie zum 30. April 2008 gekündigt. Wenn Ende 2009 die Förderung der Altersteilzeit durch die Arbeitslosenversicherung ausläuft, wird es für die Beschäftigten deutlich unattraktiver, vorzeitig aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, in dem man in einem mehrjährigen Zeitraum nur noch die Hälfte arbeitet, aber rund 82 Prozent verdient. Das zusätzliche Geld wird nicht nur vom Arbeitgeber aufgebracht, sondern auch von der Bundesagentur für Arbeit, sofern die Stelle mit jungen Menschen besetzt wird. Die IG Metall befürchtet, dass jüngere Arbeitnehmer nicht übernommen werden, wenn ältere Kollegen nicht ausscheiden können. Ferner könne es zu betriebsbedingten Kündigungen für jüngere Arbeitnehmer kommen.
Eine Solidargewerkschaft, wie die IG Metall es sei, müsse zu diesen verteilungspolitischen Fragen sich klar positionieren. Die Abschaffung der Altersteilzeitregelung und die Rente mit 67 sei ein Betrug an älteren Beschäftigten, die ein Leben lang hart gearbeitet hätten.

Als Experte zur Gesundheitsreform berichtete Bruno Krüger, Vorstand der größten Krankenkasse im Saarland, über die Gesetzesänderungen, die von der Versicherungspflicht für alle über Ausweitungen des Leistungsrechts bis zur Honorarreform für die niedergelassenen Ärzte reichen. Zentraler Reformbaustein ist der ab Januar 2009 in Kraft tretende Gesundheitsfond, ein mühsam gefundener Kompromiss der Regierungskoalition aus der Bürgerversicherung der SPD- und den CDU-Vorstellungen zu einer einheitlichen Kopfpauschale. Mit dem Gesundheitsfond haben die Krankenkassen die von ihnen nach einem einheitlichen Beitragssatz einzuziehenden Beiträge an den Gesundheitsfond abzuliefern. Dieser wird vom Bundesversicherungsamt (BVA) unter Leitung des bisherigen saarländischen Ministers Josef Hecken verwaltet und verteilt die Beiträge sowie zusätzliche Steuermittel an die jeweiligen Krankenkassen. AOK-Vorstand Krüger informierte darüber, dass der einheitliche Beitragssatz für alle Krankenkassen im Oktober durch das Bundesgesundheitsministerium festgelegt wird. Der bisherige Wettbewerb über unterschiedliche Beitragssätze läuft damit aus, eine völlig neue Herausforderung für alle Beteiligten. Nach Meinung von Bruno Krüger wird die Zahl der Krankenkassen durch Fusionsprozesse weiter sinken, bei den Arbeitgebern wird sich aufgrund des einheitlichen Beitragssatzes die Interessenlage völlig verändern. Nach seiner Einschätzung wird die Gesundheitspolitik auch zentrales Thema im Bundestagswahlkampf 2009 werden.
Aus der Perspektive der IG Metall ist die aktuelle Gesundheitsreform nur als Übergangslösung zu werten, sie fordert weiterhin die solidarische, umfassende Bürgerversicherung für die gesamte Bevölkerung.
Zentrale Forderung: Bürgerversicherung

Bruno Krüger, Vorstand der AOK im Saarland



konstituierende Delegiertenversammlung am 23.2.08


Hans Peter Kurtz und Patrick Selzer wieder gewählt.

Die Delegierten der Delegiertenversammlung unserer Verwaltungsstelle haben am Samstag den 23. Februar 2008 in Bildstock die neue Führung der IG Metall Saarbrücken gewählt.

Hans Peter Kurtz wurde mit 86 Stimmen (100 %) in seiner Funktion als 1. Bevollmächtigter bestätigt. Patrick Selzer wurde mit 84 Stimmen ( 96,55 %) als 2. Bevollmächtigter gewählt.

Beisitzer wurden gewählt:
- Birtel Peter
- Celik Mahmut
- Christmann Michael
- Elgas Reiner
- Hombrecher Dieter
- Marx Roland
- Poppek Guido
- Räsch Heinz
- Scherer Matthias
- Schmadel Sandra
- Schuler Wolfgang
- Stagno Angelo
- Stolz Renate

In seinem Geschäftsbericht ging unser 1. Bevollmächtigter Hans Peter Kurtz auf die erfolgreiche Arbeit unserer Verwaltungsstelle, in den letzten vier Jahren ein. Schwerpunkte seines Berichtes waren die Aktionen gegen die Rente mit 67, die tarifpolitische Erfolge der IG Metall 2006 und 2007. Aktiv wollen die Saarbrücker Metaller für eine neue Altersteilzeit und für gleiche Bezahlung bei gleicher Leistung für Leiharbeiter werden. Kurtz stellte klar, dass der Schwerpunkt unserer Arbeit in den Betrieben liegt. Hierbei haben unsere Vertrauensleute eine herausgehobene Stelle. „Unsere Vertrauensleute“, so Kurtz wörtlich „ sind der Motor der IG Metall im Betrieb. Die Wahlen der Vertrauensleute werden in diesem Jahr so durchgeführt, dass der Stellenwert der Vertrauensleute steigt. Nah dran und kompetent ist das Markenzeichen unserer Vertrauensleutearbeit. Für 2009 zu den Landtagswahlen gab Kurtz die Parole aus: „Vorfahrt für Arbeitnehmerrechte“



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