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Verwaltungsstelle Saarbrücken
Protest bei Siemens
Keine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche
Zahlreiche Siemensianer aus dem Saarbrücker Werk waren am Freitag den 18. Juni nach Bruchsal gefahren. Grund der Reise war eine Kundgebung gegen die Politik des unsozialen und rein auf Profitstreben ausgerichteten Arbeitsplatzabbaus bei dem Konzern. Vor allem aber erklärten sie damit ihre Solidarität mit den anderen Siemenswerken, die von Arbeitsplatzabbau bedroht oder betroffen waren.

In Bruchsal wurde den Bossen des Konzerns im Rahmen eines bundesweiten Siemens-Aktionstages die Unterschriften übergeben, die im Laufe der vorangegangenen Woche bei Siemensmitarbeitern unter anderem in Saarbrücken und St.Ingbert gesammelt worden waren. Die Kolleginnen und Kollegen erklärten damit, dass sie nicht bereit seien, sich der Erpressungsmethoden des Herrn von Pierer zu beugen.

Der hatte nämlich erklärt, er wolle bundesweit etwa 5.000 Stellen streichen, wenn die Mitarbeiter nicht bereit seien, zusätzlich fünf Stunden pro Woche, ohne Bezahlung zu arbeiten. Eine für alle Siemensbeschäftigten ungeheure Frechheit, haben sie doch im letzten Jahr 2,45 Milliarden Euro(!) Gewinn für den Münchner Konzern erwirtschaftet. Dies zumindest hat Herr von Pierer auf der Aktionärsversammlung noch stolz ausposaunt.


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